Griechisch: Awad Krayem hat diesem Werk den Titel «Moiren» gegeben. Bild Dominique Goggin

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Faszination der Begegnungen

Da die Vernissage von Awad Krayem während des Kulturwochenendes stattfand, waren besonders viele Leute in der Galerie Meier in Arth zugegen. Neben Führungen durch die Bilder des Wieners genossen die Zuschauer gleichzeitig auch Tanzattraktionen.

Ausstel­lung
Ort:

Galerie Meier,
Gotthardstr. 62,
6415 Arth

Dauer:

bis 8. Mai 2010

Öffnungs­zeiten:

Di bis Fr
10.00–12.00 Uhr
14.00–18.00 Uhr

Sa 10.00–16.00 Uhr

Infos:

T 041 855 20 32.

Arth

Nach vier Jahren Unterbruch ist Awad Krayem, Maler und Kunstlehrer, wieder in der Galerie Meier präsent. Der 1948 geborene Mann arbeitet auf Leinen. Er vermischt Farbstoff mit Asche, Harz und Öl. Die Oberfläche wird sorgfältig grundiert, bevor er seinen Inspirationen freien Lauf lässt.

Mensch ist kleiner Teil 

Der Künstler erklärte: «Wir sind ein kleiner Teil des Universums. Begegnungen, Berührungen, zwischenmenschliche Beziehung sind wichtig. Sie hinterlassen Spuren – Lächeln und auch mal Tränen.» Von Frauen umringt hängt das «Themis», die Göttin der Gerechtigkeit, im Raum. Drei Meter breit ist «LaTerre», ein unsere Welt widerspiegelndes Werk. In der Hauptstadt Frankreichs hat der weltweit gereiste, auch in den USA und Japan bekannte Künstler «Les Parisiennes» entdeckt und später gemalt.

Werke in Blau und Rotgelb

Herrlich wirkt «Venice» ganz in Blau während der Zeit des Karnevals. Man entdeckt überall Menschen, Tiere, die Natur. Wie man in vielen Bildern erkennt, sind für ihn Ziegen Vorzeigetiere, denn viele Leute sind abhängig von diesen vierbeinigen Geschöpfen. Wundervoll wirkt sein rotgelbes «Mystery» oder die «Goldwiese», wo diese Kreaturen entspannt und friedlich weiden. Auch Frauen und Männer, die kaum Kunstausstellungen besuchen, zeigten sich tief beeindruckt von den abstrahierten insgesamt 43 Bildern. Und viel Spass machte die anschliessende Tanzvorführung mit Akkordeonmusik von Sven Angelo Mindeci.