Abwechslungsreicher Marschmusikvortrag: Der Musikverein Sattel überraschte nicht mit gewöhnlichen Formationsbildern, sondern liess Wilhelm Tell auftreten, einen Ländler tanzen und die Richtung angeben – vorwärts nach oben.

Abwechslungsreicher Marschmusikvortrag: Der Musikverein Sattel überraschte nicht mit gewöhnlichen Formationsbildern, sondern liess Wilhelm Tell auftreten, einen Ländler tanzen und die Richtung angeben – vorwärts nach oben.

Einziger Verein der Höchstklasse: Das Blasorchester Siebnen.

Einziger Verein der Höchstklasse: Das Blasorchester Siebnen.

Unterhaltendes Festbankett: Die Regierungsräte Armin Hüppin und Lorenz Bösch (Bildmitte) wurden wie alle Gäste nach dem Festakt kulinarisch und musikalisch verwöhnt. Bilder Christian Ballat

Unterhaltendes Festbankett: Die Regierungsräte Armin Hüppin und Lorenz Bösch (Bildmitte) wurden wie alle Gäste nach dem Festakt kulinarisch und musikalisch verwöhnt. Bilder Christian Ballat

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Seewen als Hauptort der Musik

«Wir sind sehr zufrieden», sagte OK-Präsident Lorenz Bösch zum Abschluss des kantonalen Musikfestes, das von der Feldmusik Seewen durchgeführt worden war. Einzig das Wetter sorgte für kleine Misstöne.

Feld­musik Seewen Sieger

Das Lob kam aus präsidialem Mund: Alex Zimmermann, Präsident des Schwyzer Kanto­nalen Musik­ver­bandes, lobte die Orga­ni­sa­toren in höchsten Tönen: «Ich kann es nur wieder­holen. Sieger dieses Musik­festes ist die Feld­musik Seewen.» Er hoffe, dass der Samen weiter spriesse, und in fünf Jahren wieder ein Kanto­nales Musik­fest statt­finden könne. Er rief die anderen Musik­ve­r­eine auf, sich Gedanken darüber zu machen, ein nächstes Musik­fest zu orga­ni­sieren.

Infos und Rang­liste:

www.musik­fest-2010.ch

Seewen

Sieben Jahre mussten die Schwyzer Musikvereine warten, bis sie sich in ihrer Heimat wieder einmal untereinander messen durften. So kamen alle gut vorbereitet und motiviert auf das Festareal beim ehemaligen Zeughaus. Auf dem Weg zum Wettspiellokal in der Mehrzweckhalle Krummfeld versuchten sie die Nervosität abzulegen, bevor sie dann den Experten in Selbstwahl- und Aufgabenstücken zeigten, dass sie durchaus den Ton angeben können – und dies auch noch richtig.

Marschbewerb fast ins Wasser gefallen

Ein zweiter Wettbewerb war für die Marschmusik organisiert worden. Das plötzlich hereinbrechende Gewitter am Samstag liess diesen aber fast ins Wasser fallen. Musiker und Organisatoren haben durchgehalten und mit 45 Minuten Verspätung die Marschstrecke freigegeben, sehr zur Freude der zahlreichen Zaungäste.

Grosse Solidarität

In einem ersten Fazit lobte Regierungsrat und OK-Präsident Lorenz Bösch den riesigen Einsatz der vielen Helfer. «Die Feldmusik Seewen durfte auf eine grosse Solidarität der anderen Seebner Vereine zählen.» Diese haben neben dem Organisator selbst einen Grossteil der Helfer gestellt. «Das ganze Musikfest kam so heraus, wie wir uns das im OK vorgestellt hatten», zog Lorenz Bösch gestern Abend eine erste Bilanz. «Die grossartige Feststimmung unter den Musizierenden und den Gästen hält auch jetzt kurz vor dem Ende immer noch an», freute er sich weiter. Natürlich hätte man sich noch einige Besucherinnen und Besucher mehr vorstellen können. Allerdings gab es mit dem Zürifäscht, dem Innerschweizer Schwingfest, dem Chortreffen und den einladenden Seebadis verschiedene andere, attraktive Angebote, die auch genutzt wurden.