Die Wetterfrösche als Filmschauspieler.

Die Wetterfrösche als Filmschauspieler.

Film-Duo geehrt: Präsident Josef Bürgler, Illgau (links), und Wetterfrosch Martin Holdener ehrten Salome Pitschen und Thomas Horat, Brunnen.

Film-Duo geehrt: Präsident Josef Bürgler, Illgau (links), und Wetterfrosch Martin Holdener ehrten Salome Pitschen und Thomas Horat, Brunnen.

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«Wätterschmöcker»: Dokfilm begeisterte

Eine Hommage im wahrsten Sinne des Wortes ist dem Filmduo aus Brunnen mit «Wätterschmöcker» gelungen. Thomas Horat und Salome Pitschen waren mit den Wetterfröschen zwei Jahre unterwegs, liessen die Naturmenschen freimütig reden und fingen starke Landschaftsbilder ein.

«Wir sind überwältigt»

Salome Pitschen und Thomas Horat hatten allen Grund zum Strahlen: «Wir waren überwältigt von den vielen Komp­li­menten. Es hat uns natürlich auch gefreut, dass die Wetter­pro­pheten mit dem Resultat zufrieden sind. Speziell schön war für uns die nicht selbst­verständliche Unterstützung und das grosse Inter­esse in der Region.» Vor dem eigent­li­chen Kino­start im März/April wird «Wätter­schmöcker» am kommenden Sonntag an den Solo­thurner Film­tagen gezeigt – in Anwe­sen­heit der urchigen Dars­teller. Weitere Aufführungen sind vor dem Kino­start auch in anderen Schwyzer Gemeinden geplant. Auch das Schweizer Fern­sehen zeigt an diesem Werk grosses Inter­esse und wird den Doku­men­tar­film eben­falls ausstrahlen.

Schwyz

Die Welturaufführung des Dokumentarfilms «Wätterschmöcker » von Thomas Horat (Idee, Buch und Regie) und seiner Partnerin Salome Pitschen (Produktion/ Kamera) wurde im MythenForum in Schwyz mit Begeisterung aufgenommen. 550 Personen (ausverkauft) sahen einen Film, welcher das Prädikat «typisch schwyzerisch» verdient. Bisher war es noch keinem Profifilmteam gelungen, die Schwyzer Meteorologen beziehungsweise die Muotathaler Wetterfrösche ins richtige Licht zu rücken. Dafür fehlte ihnen einfach der Bezug zu unseren Naturmenschen und der Landschaft.

Keine Mühe gescheut

Thomas Horat hat sich auf dieses Filmprojekt bestens vorbereitet. Der Aktuar des Meteorologischen Vereins Innerschwyz kennt jeden Wetterpropheten «in- und auswendig». Seine Menschenkenntnisse und die Verbundenheit zur Natur kamen ihm bei der Realisierung des rund 105- minütigen Dokumentarfilms zugute. Er und seine «Kamerafrau » gingen respektvoll zur Sache und schauten dem Wetterschmöcker, wie er leibt und lebt, bei der Arbeit, beim Prophezeien und beim Brauchtum in unserer einmaligen Naturlandschaft in allen Jahreszeiten zu und scheuten keinen Pfad hoch hinauf auf die Schwyzer Berge und Aussichtspunkte.

Unverfälscht schwyzerisch 

Daraus entstand ein einmaliges Filmwerk, welches mit liebevoller Musik der «Hujässler» hinterlegt wurde. So unverfälscht wie die Volksmusik kommt auch der Dialekt unserer «Wätterschmöcker » daher.

Film löste Begeisterung aus

Dass dieser Dokumentarfilm von Laien und nicht von einem Profiteam gedreht wurde, überraschte wegen der hohen Qualität zusätzlich. So ungezwungen der Film entstand, so unbekümmert wurde anlässlich der Premiere in Schwyz herzhaft gelacht, denn in vielen Szenen blickte auch der Schalk und die Spontanität des Wetterschmöckers durch. Der Präsident der Innerschwyzer Meteorologen, Josef Bürgler, Illgau, freute sich ebenfalls am gelungenen Werk und ehrte abschliessend das Brunner Filmduo Horat/Pitschen. Er forderte das anwesende Premierenpublikum auf, Werbung für diesen Film zu machen: «Nur so werden etwa 20 bis 40 Mio. Menschen den Film in den Kinos im In- und Ausland sehen. »