En Guete: Die beiden kreativen Köpfe Peter Feusi und Tochter Andrea Fernandez-Feusi haben ihre Lust am feinen Essen in ein Koch-Bilderbuch umgesetzt. Bild Christoph Jud

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«Feusis Kochbuch» – Genuss auch fürs Auge

Der Küssnachter Grafiker Peter Feusi gestaltete ein Kochbuch. Beim Betrachten des Buches mit vielen kunstvollen Zeichnungen freut sich das Auge genauso wie der Magen aus Vorfreude auf das Kulinarische.

«Feusis Koch­buch»

erhältlich bei:
www.feusis­koch­buch.ch
oder
T 078 801 85 19
oder
in Küssnachter Buch­hand­lungen
oder
Druck­center am Rigi, Küssnacht

Küssnacht

Was bringt einen Grafiker dazu, ein Kochbuch zu veröffentlichen? Die Idee zum Koch-Bilderbuch, wie es Feusi selber bezeichnet, entstand 2004. Seine Tochter Andrea Fernandez-Feusi kreierte einen «Brotchueche». Der Vater genoss die Eigenkreation derTochter und bekam von ihr auch das Rezept dazu. Der Maler und Künstler setzte den Anblick von «Andrea’s Brotchueche» mit Bleistift und Pinsel in ein Aquarellbild um. Der Grundstein zu Feusis Kochbuch war gelegt. Doch es vergingen rund sechs Jahre, bis er seine Idee eines gemalten Kochbuches zusammen mit TochterAndrea in die Tat umsetzte.

Kreatives Gespann

Das kreative Vater-Tochter-Gespann sammelte bei Verwandten und Bekannten in Küssnacht und Umgebung Rezepte. Andrea Fernandez-Feusi – die schon seit ihrer Kindheit gerne schreibt, und das in schöner Schrift – schrieb die Rezepte in perfekter Handschrift nieder. Peter Feusi illustrierte die Rezepte mit Aquarellen von Details der Zutaten und von passenden Gebäuden und Landschaften. Auch seine drei Enkelkinder hielt er mit Pinsel und Farbe fest. Die drei Kleinkinder gehören zu den begeisterten Essern und Geniessern der beschriebenen Rezepte.

Kunst und Genuss vereint

Die abgebildeten Landschaften erstrahlen in allen Jahreszeiten. Alte Häuser und bauliche Raritäten in Küssnacht geben in dem Buch die klare Botschaft wider, dass es sich um ein Buch mit Rezepten aus Küssnachter Sammlungen handelt. Ein Rezept macht die Ausnahme: Maluns ist ein Bündner Kartoffelgericht und wurde von Feusis ausgewählt, da Peters Mutter eine gebürtige Bündnerin war.

Kleines Kunstwerk 

Auch wenn das Kochbuch im Format 15 x 23,5 cm beim ersten Betrachten durch die schönen Bilder auffällt und begeistert, so hat es natürlich seinen Sinn auch in den Gerichten. 48 einfach nachzukochende Rezepte zeigen eine grosse Vielfalt der gutbürgerlichen Küche. Darin fehlen auch altbekannte Hausrezepte wie Hafechabis, Milchreis oder Ofenturli nicht. Es ist ein Kunstwerk, das in jeder Küche und Büchersammlung einen guten Eindruck macht und sehr nützlich ist.