Alois Nauer: Verschmelzung von Bild und Musik

Alois Nauer in seinem Element.

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Alois Nauer: Verschmelzung von Bild und Musik

15. April – 30. September 2010

Vernis­sage

Do, 15. April 2010
19.00 Uhr 

Ausstel­lung

an Werk­tagen geöffnet bis 30. September

Ort

BIZ Pfäffikon SZ
Huob­strasse 9

Weitere Infos

www.sz.ch/berufs­be­ra­tung

Für die Frühlingsvernissage im Berufsinformationszentrum Pfäffikon am 15. April 2010 präsentiert das BIZ-Team eine Première: Zum ersten Mal konnte der langjährige Kantilehrer für Zeichnen und Gestalten an der KSA für einen Blick in sein Schaffen gewonnen werden.



Fast nicht zu glauben: Wisi Nauer, wie er in seinen Kreisen genannt wird, hat in seiner langen Karriere als Lehrer und Künstler noch nie eine Solo-Ausstellung über die Bühne gehen lassen! „Darum bin ich auch ein wenig nervös“, verriet der bescheidene Künstler. Dabei hat der in Siebnen wohnhafte Freienbächler eine grosse Zahl von Werken verschiedenster Technik geschaffen. Generationen von Primarlehrer/innen und Kantischülern hat er im kreativen Schaffen geprägt. Dass er auch als Turn- und Sportlehrer erfolgreich war, sei nur nebenbei erwähnt. Bei unzähligen Konzerten und Theateraufführungen war er (eben immer im Hintergrund) tätig und seine Neujahrskarten sprühen von Sprach- und gestalterischem Witz.

Schwyzerörgeli und Frauen

Dass er jahrelang mit seinem Schwyzerörgeli und einer Musikgruppe auftrat, wissen nur Eingeweihte. Geprägt haben ihn natürlich auch seine „fünf“ Frauen, seine Ehefrau Susann und die vier Töchter, die alle – teilweise sogar beruflich – musikalisch tätig sind.

"Pizzicato"-Bilder, Holzschnitte und Objekte aus der "Abfall"-Kiste eines Geigenbauers

So verwundert es nicht, dass er für seine erste Ausstellung – die nur einen kleinen Einblick in sein Schaffen gibt – diese beiden Künste in eine Synopse bringt. Seine neuste Maltechnik, die buchstäblich aus der Pizzicato-Technik (gezupfte Saiten) inspiriert ist, soll hier noch nicht im Detail verraten sein. Wisi Nauer wird sie an der Vernissage vorführen. Aus einer frühen Schaffensperiode stammen die herrlichen Holzschnitte, die der Schwyzer Volksmusik gewidmet sind. Und was der Künstler aus der Abfallkiste eines Geigenbauers zaubert, ist bezaubernd, vergleichbar mit der Kreativität von Violin-Komponisten.

Pizzicato-Musik

Neben der „wisiellen“ Augenweide serviert Tochter Mira Nauer auf der Violine die passenden Zutaten fürs Ohr. Die vor dem Masterdiplom stehende Studentin findet den richtigen Ton zur Thematik ihres Vaters. Dabei wird sie unterstützt von Daniela Hunziker am Cello und Armand Pirovino am E-Piano.