The Neck Hunters begeisterten mit 22 Stücken am Freitagabend die 180 Konzertbesucher. Im Bild (von links) Martin Arnold, Cécile Lüönd, Sascha Kammermann und John Kolberg. Bild: Melanie Schnider
The Neck Hunters begeisterten mit 22 Stücken am Freitagabend die 180 Konzertbesucher. Im Bild (von links) Martin Arnold, Cécile Lüönd, Sascha Kammermann und John Kolberg. Bild: Melanie Schnider

Musik

«Wir haben ein Riesenfest»

Die Schwyzer Band The Neck Hunters brachte am Freitagabend das Publikum zum Headbangen, «Gumpen» und Mitsingen – selbst Schimpfworte.

«Wir haben als Band einen Lieblingssong, doch diesen wollen wir nicht verraten », schmunzelt die Brunnerin Selina Tomaschett, eine der Sängerinnen von The Neck Hunters vor dem Auftritt in der Gaswerk Eventbar. Erst letztes Jahr wurde die äusserst regionale Projektband gegründet. Sie besteht aus fünf Sängerinnen und fünf Musikern. «Wir kannten uns alle bereits vor der Bandgründung durch die Schwyzer Musikszene», erklärt die Gersauerin Irene Gabriel, ebenfalls eine der Sängerinnen und fügt an: «Auf das Konzert freuen wir uns extrem. Zusammen haben wir immer ein Riesenfest. » Imitiertes Donnergrollen, Lichtblitze und Kunstnebel fluteten gegen 21 Uhr die Bühne, passend zum Konzertnamen: «Rockgewitter und Donnergrollen». In abwechselnder Reihenfolge traten die fünf Sängerinnen zu den Musikern auf die Bühne, was zu Abwechslung und Spannung führte.


Wenn sich Fluchen und Singen vereinen


Als Sängerin Cécile Lüönd auftrat, verkündete sie lauthals und mit breitem Lachen im Gesicht: «Wir denken es oft, doch dürfen es nicht sagen. Doch heute dürft ihr es alle laut mitschreien: Arschloch!» Nach dem Gitarren-Intro von Thomas Schmidig setzte sie zum Song «Schrei nach Liebe» von der deutschen Band «Die Ärzte» an. Im Refrain sang sie mit rockiger Stimme das Fluchwort. Die über 180 Zuschauer und Zuschauerinnen schrien unbekümmert, ausgelassen und aus voller Kehle das verbotene Schimpfwort mit. Heftiger Beifall und vergnügter Jubel folgten.


Bote der Urschweiz / Melanie Schnider

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

11.06.2019

Webcode

schwyzkultur.ch/U33QyD