Tangounterricht
Tangounterricht
Milonga mit Soledad Nani aus Buenos Aires
Milonga mit Soledad Nani aus Buenos Aires
Show Nancy Lavoie & Yannick Allen Vuillet
Show Nancy Lavoie & Yannick Allen Vuillet
Flyer Tangoweekend 2017 mit Nancy Lavoie
Flyer Tangoweekend 2017 mit Nancy Lavoie
Heuboden Tanzparkett
Heuboden Tanzparkett

Dies & Das

Tangoproject en movimiento

Arth

Tangoproject en movimiento engagiert sich für feine Projekte mit internationalen TangolehrerInnen und will Menschen unabhängig ihrer Genderidentität zusammenbringen. Let's surprise!

Weil es für mich selbstverständlich geworden ist, das zu leben, was ich bin, setze ich mit diesem Projekt ein Zeichen in die Welt. Wir können alle voneinander lernen. Tango stellt für mich ein schönes Beispiel dar, einen gemeinsamen Dialog zu finden. Tangoräume – Tangoklassen – Milongas sehe ich als wunderbare Orte der Begegnung.
Als langjährige queere Tangotänzerin, beide Rollen tanzend, freut es mich, in den Milongas mehr queere Tanzpaare zu sehen als noch vor Jahren. Auch freut es mich zu sehen, dass die queere Idee vom Rollentausch von der heteronormativen Gesellschaft aufgenommen wird und wir heute Gender unabhängig vermehrt Menschen sehen, welche sich an das Spiel der Rollen im Tango wagen und sich dabei vergnügen. Dieser positiven Entwicklung gebe ich mit meinem Projekt Raum, um unsere Erfahrungen auszutauschen. Wir vermitteln unser Wissen und Können im Tangotanz und fördern den Rollentausch und den Dialog.

Seit 2013 realisiert Tangoproject en movimiento Projekte mit internationalen TangotänzerInnen und -lehrerInnen.
Das Projekt will die internationalen Ideen des Queertango in der Schweiz voranbringen. Das Ziel ist es, den Menschen der LGBTI* Community vermehrte Sichtbarkeit in unserer modernen Gesellschaft zu geben, dies am Beispiel von Tango. Unsere Community soll vermehrt die Möglichkeit haben ihr spezifisches Wissen und Können im Tango auch der heteronormativen Gesellschaft im Rahmen von Workshops, Panelgesprächen, Videovorführungen, Kunstdarbietungen, sowie Shows an Milongas zu zeigen und somit Berührungsängste abbauen. Tango versteht sich als Dialog, den wir tänzerisch, sprachlich und sich begegnend für eine grössere Toleranz nutzen und so Gemeinsamkeit leben können.

Hintergrund - Die Bewegung Queertango hat sich in den vergangenen 12 Jahren dank dem Engagement vieler TangolehrerInnen und OrganisatorInnen weltweit sehr schnell verbreitet. Verschiedene Akteure organisieren in ihren Städten Anlässe zu Queertango. Neben dem Queertangofestival in Buenos Aires (dieses Jahr die 11. Ausgabe, wo Tangoproject en movimiento die Schweiz repräsentiert) findet in Berlin ebenfalls jährlich das bekannteste und grösste Festival Europas statt. Es gibt zahlreiche weitere Queertango Festivals in ganz Europa und Amerika. Die internationale Vernetzung führt zu einer schnelleren Wahrnehmung und Akzeptanz in der Öffentlichkeit. Die freie Herangehensweise der verschiedenen Akteure führt zu einem sehr bunten und breitem Spektrum an Queertango Events.
Der Begriff “Queertango” findet seine Wurzeln in der LBGTI* Community, welche ihr Rollenverständnis in der Kommunikation des Tangos zum Ausdruck bringt und weiterentwickelt.

Adresse

Tangoproject en movimiento
6415 Arth

Kontakt

Tangoproject en movimiento
Irene Gwerder
6415 Arth
igwerder@hispeed.ch
079 129 66 20

Kategorie

  • Weitere Kunst / Kultur

Webcode

schwyzkultur.ch/h1ycyZ