«Drum Fever» war ein grosses Spektakel für Aug und Ohr. Bild Louis Hensler
«Drum Fever» war ein grosses Spektakel für Aug und Ohr. Bild Louis Hensler

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Der Maihofsaal bebte

Der Maihofsaal bebte Die Schlagzeuggruppe von Juli Vogt vermochte einmal mehr das Publikum zu überzeugen. Vor vollem Haus im Maihofsaal zeigten die jungen Drummer ihr Können und boten eine tolle Show.

Die fünfte Auflage des «Drumm Fever – feel it» wurde ein weiterer Erfolg für die junge Gruppe Schlagzeuger um Lehrer Juli Vogt. Mit einem Mix aus eigenen Kompositionen und bekannten Songs zogen die Musiker ihr Publikum im Schindellegler Maihofsaal am Samstag und Sonntag sofort in den Bann. Rockig, soft, lustig, schnell, romantisch und turbulent folgten die Nummern – im wahrsten Sinne des Wortes – Schlag auf Schlag.Der knallige Sound brachte den Saal zum Beben. Die ausgezeichnete Band mit This Camenzind (Gitarre), Roberto Carrasco (Keyboard) und Severin Bruhin (Bass) brachte Melodie in die Trommelstücke und bildete eine harmonische Grundlage für die spezielle Show. Laura Zehnder, Saida Hauser, Sarina Oeschger und Yanick Vogel überzeugten mit toller Ausstrahlung und gutem Gesang.

Schlagzeug und Comedy

Besonders aufgefallen, nebst den wie immer ausgezeichneten Auftritten der einzelnen Schlagzeuger, ist dieses Jahr der gelungene Anteil an Comedy. Zu den Klängen von «Born to be Wild» raste ein Biker auf seiner menschlich supponierten Maschine durch den Saal, überfuhr dabei fast einen Hasen und rammte auch Pippi Langstrumpf, welche sich durch einen kräftigen Schluck aus der Energy-Dose wieder auf die Flügel machte und von dannen zog. Alles in allem war es eine Aufführung, die niemals langweilig war und viele Überraschungen bot. Selbst die Kleinsten meisterten ihren Part souverän. Dass die «Mission» der Drummer nicht «impossible» war, bewiesen sie zum Schluss mit einem Medley bekannter Serienmusik.

Höfner Volksblatt und March-Anzeiger (Louis Hensler)

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

21.09.2015

Webcode

schwyzkultur.ch/R3RLGp