Riesensause: Die Heatstrokes verabschieden sich nach zehn Jahren von der Bühne. (Bild: zvg)
Riesensause: Die Heatstrokes verabschieden sich nach zehn Jahren von der Bühne. (Bild: zvg)

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Ein Abschied für immer

«Die Luft ist raus», sagen die Mitglieder der Höfner Rockband Heatstrokes. Deshalb laden sie am Samstagabend zur grossen Abschiedsparty.

Über zehn Jahre standen die vier Kollegen Marco Baumeler, André Schuler, Reto und Rolf Meister als Heatstrokes gemeinsam auf der Bühne. Rund 140 Konzerte spielten sie und jetzt soll auf einmal Schluss sein? «Ja, nach zehn Jahren ist irgendwann der Dampf weg und die Luft raus», sagt Schuler. Und dies obwohl die vier Höfner betonen, dass ihnen Musik zu machen, noch immer Freude bereite. «Es ist definitiv unser letzter Auftritt als Heatstrokes», betont Baumeler. Doch Reto Meister erwidert lachend: «Ausser es kommen am Samstag 2000 Besucher, um uns spielen zu hören.»

Vorfreude überwiegt

So oder so überwiegt bei den Vollblutmusikern die Vorfreude auf ihre Abschiedsparty und nicht die Wehmut, dass eine lange Zeit zu Ende geht. «Wehmut kommt wohl erst dann auf, wenn das Konzert fertig und unsere Band Geschichte ist», so Schuler. Was ihnen bleibt, ist ihre eigene CD, wo zwei selbst geschriebene Songs verewigt sind und natürlich viele Erinnerungen an ihre Konzerte: «Unser 100. Konzert haben wir am Rocktober in Unteriberg gespielt, wozu wir uns von einer Limousine bis vor die Bühne chauffieren liessen», erinnert sich Schuler. «Auch das legendäre Einachsertreffen, als Bühne, Tische und Bänke aufgrund des anhaltenden Regens und dem dadurch aufgeweichten Boden regelrecht im Dreck versanken, ist den Jungs in bester Erinnerung. «Danach mussten wir bis morgens um 5 Uhr unsere Anlage reinigen – die Party aber war der Knüller», erinnert sich Reto Meister.

Sause mit Socken light

Bevor es am Samstag zum letzten Konzert der Heatstrokes kommt, heizt eine verkleinerte Formation der geheimen Sportsocken die Besucher an. In der Kaffeestube spielen zudem Bründler-Gyr und in der Bar DJ Eagle Race. «Es hat für Besucher jeden Alters und jedes Musikgeschmacks etwas», sagt Baumeler. Türöffnung in der Minderhalle ist um 20 Uhr.

March-Anzeiger und Höfner Volksblatt

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

02.03.2012

Webcode

schwyzkultur.ch/gyYKJ4