Tief unten im Palast kann man dem Schwyzer Laienspieler Fredy Schuler bei seinen Beschäftigungen zusehen. Bild: PD
Tief unten im Palast kann man dem Schwyzer Laienspieler Fredy Schuler bei seinen Beschäftigungen zusehen. Bild: PD

Bühne

5500 sahen bisher den «Gedächtnispalast»

Vor den letzten drei Spielabenden bezeichnet der Verein Big Bang die Grossproduktion in der Viscosistadt in Emmenbrücke als Erfolg.

Auf fünf Etagen in der stillgelegten Spinnerei in der Viscosistadt wird seit dem 26. April das Stück «Gedächnispalast» von der Autorin Martina Clavadetscher aufgeführt. Am 29. Juni steht die Derniere an. Noch werden drei Vorstellungen gespielt, doch schon jetzt ist klar, dass das Projekt ein Erfolg ist. Bei der Grossproduktion ist vieles anders als in einem üblichen Theater. Die Besucherinnen und Besucher bewegen sich frei durch die von Ruth Mächler fantastisch eingerichteten Räumlichkeiten. In diesem skurrilen Universum, das alleine schon einen Besuch wert ist, begegnet man zufällig Szenen einer Beziehung. Regie führte Annette Windlin. Sie ist gleichzeitig Präsidentin des Vereins Big Bang, der diese Grossproduktion in Angriff genommen hatte.


1200 kamen aus Schwyz und Uri in den «Gedächtnispalast»


Ende der Woche geht die Spielzeit nach 25 Aufführungen zu Ende. In einer Pressemitteilung spricht der Verein Big Bang von anfänglichen Startschwierigkeiten, inzwischen aber sei der «Gedächntnispalast » zu einem grossen Erfolg geworden. Von den verfügbaren 7500 Plätzen sind bis jetzt 5500 Tickets verkauft worden. Den grössten Zuschaueraufmarsch lieferten mit 2500 Besucherinnen und Besuchern die Kantone Luzern, Ob- und Nidwalden. 1200 kamen aus den Kantonen Schwyz und Uri sowie 600 aus dem Kanton Zug in die Viscosistadt, 1200 weitere aus den Kantonen Zürich, St. Gallen, Aargau, Glarus, Bern, Solothurn und Basel. Dank diesem Erfolg auf der Besucherseite – sowie dank den öffentlichen Beiträgen, Zuwendungen diverser Stiftungen und den eingegangenen Sponsoringbeiträgen – kann der Verein Big Bang die hohen Kosten dieser Grossproduktion decken. Mit der Dernière vom 29. Juni wird nach 25 Aufführungen die rund fünfjährige Projekt-, Probe-, Aufbau- und Aufführungszeit abgeschlossen sein. In der Produktion wirkten zahlreiche Schwyzer Laienspielerinnen und -spieler mit, zudem mit dem Seebner Philippe Schuler (Beni) und mit Petra Zurfluh (Marga 2) aus Brunnen auch zwei Profis.


Bote der Urschweiz / Silvia Camenzind

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Bühne

Publiziert am

25.06.2019

Webcode

schwyzkultur.ch/KUQN3d