Raphael, Seraina und Donat Nussbaumer, Meinrad und Lorenz Küchler, Alicia Giezendanner, Severin Suter und Monika Greenwald überzeugten bei ihrem Auftritt. Bild Paul A. Good
Raphael, Seraina und Donat Nussbaumer, Meinrad und Lorenz Küchler, Alicia Giezendanner, Severin Suter und Monika Greenwald überzeugten bei ihrem Auftritt. Bild Paul A. Good

Musik

Accento musicale konzertiert vor viel Publikum

Freude herrscht, accento musicale konnte wieder vor grossem Publikum auftreten. Sie taten dies erst in bekannter Formation, später ergänzten weitere Musikerinnen und Musiker das klassische Ensemble.

Unter dem Motto «The Young Generation» konnte das Kammermusik-Ensemble «accento musicale» am vergangenen Samstag endlich wieder in einem voll besetzten Saal konzertieren. Dabei kamen die Zuhörer in den Genuss von Bekanntem und Unbekanntem, das galt gleichermassen für die Literatur und die Besetzung. Das Konzert im Dorfzentrum Altendorf stand unter dem Motto «The Young Generation», warum die-ser Titel, erfährt man weiter unten. Es begann in der bekannten Besetzung Donat Nussbaumer (Violine), Meinrad Küchler (Violine), Lorenz Küchler (Viola), Severin Suter (Violoncello) und Urs Bamert (Klarinette). Gespielt wurde die Komposition «Concertino für Klarinette und Streicher» des eher unbekannten ungarischen Komponisten Mátyás Seiber, welcher beeinflusst wurde vom Jazz und der Musik Béla Bartóks und Arnold Schönbergs. Das fünfsätzige anspruchsvolle Werk ist zwar für das Ohr gewöhnungsbedürftig, aber äusserst spannend und facettenreich und wurde durch das Ensemble meisterhaft interpretiert.

Ensemble mit Musikstudierenden


Zurück zum Motto: Das zweite Werk des Abends war das «Oktett für Streicher Opus 20 in Es» von Felix Mendelssohn Bartholdy. Zu den bekannten Protagonisten des Ensembles, ergänzt durch Monika Greenwald, stiessen mit Raphael Nussbaumer, Seraina Nussbaumer (Sohn und Tochter von Donat Nussbaumer) und Alicia Giezendanner junge Künstlerinnen und Künstler, die voll im Musikstudium stecken. Dass sie schon jetzt auf sehr hohem Niveau spielen, war nicht zu überhören. Beeindruckend war aber auch die Freude am Musizieren, die sie ausstrahlten. Zu Recht wurden die acht Musikerinnen und Musiker durch den lang anhaltenden Applaus zu einer Zugabe aufgefordert. Fazit: einmal mehr ein wunderbarer Konzertabend.

Höfner Volksblatt und March-Anzeige / Paul A. Good

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

21.02.2022

Webcode

www.schwyzkultur.ch/9w1jMq