Natascha (Joya Meier) schreibt dem Zaren einen Brief nach Russland. Bild Claudia Fischer
Natascha (Joya Meier) schreibt dem Zaren einen Brief nach Russland. Bild Claudia Fischer

Bühne

Ein wirklich kluges Mädchen

Die Theatergruppe 1 der Musikschule Lachen-Altendorf und der Kinderchor Lachen brachten am Donnerstagabend das Stück «Natascha und der Zar» auf die Bühne.

Der Singsaal des Schulhauses Burggasse in Altendorf platzte aus allen Nähten, so viel Publikum war gekommen, um das Stück der Theatergruppe 1 zu sehen. Entsprechend nervös waren die sieben 1.- bis 3.-Klässlerinnen und ihr Leiter Roland Ulrich, der seit 1992 kein Theater mit so jungen Kindern mehr aufgeführt hatte. Obwohl die Kinder sich in den Proben auch an von ihnen mitgebrachten Märchen im Theaterspiel übten, war es schliesslich Ulrichs Bilderbuch «Das kluge Mädchen und der Zar», das von den Kindern für die Aufführung ausgewählt wurde.

Faszinierende Geschichte gewählt

Es erzählt die Geschichte vom armen Dienstmädchen Natascha, das gespannt den faszinierenden Geschichten über den russischen Zar lauscht und schliesslich beschliesst, dem Zaren einen Brief zu schreiben. Dieser lädt sie nach Russland ein, stellt ihr aber vier fast unlösbare Aufgaben, die sie schaffen muss, um ihn treffen zu dürfen. Bekleidet mit einem Fischernetz reitet sie schliesslich auf einer Kuh nach Russland und kann mit ihrer Klugheit den Zaren so sehr beeindrucken, dass sie am Ende den Platz an seiner Seite einnehmen darf.

Russisch gesungen

Umrahmt wurde das Stück vom Kinderchor Lachen. Er sang unter der Leitung von Helena Stocker bekannte russische Volkslieder wie «Sacha» oder «Bajuschki Baju». Weitere Aufführungen von Roland Ulrich finden am 15. und 16. (Oberstufe) sowie 30. Juni (Mittelstufe) in der Aula des Schulhauses am Park in Lachen statt. Auch im nächsten Schuljahr wird die MSLA wieder zwei Theaterprojekte durchführen, dann jedoch unter neuer professioneller Leitung.

March-Anzeiger und Höfner Volksblatt

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Bühne

Publiziert am

14.06.2011

Webcode

schwyzkultur.ch/7Xnq26