Mit Bläser: Skafari sorgte für einen einzigartigen Sound.
Mit Bläser: Skafari sorgte für einen einzigartigen Sound.
Der Gastgeber: Romed Schwyter und ad lacum. Bilder Jan Feldmann
Der Gastgeber: Romed Schwyter und ad lacum. Bilder Jan Feldmann
Der Star am Samstagabend: Marc Amacher. Archivbild bel
Der Star am Samstagabend: Marc Amacher. Archivbild bel

Musik

Die 600 Rock-, Indie- und Ska-Fans waren in Altendorf begeistert

Haab a Looza Open Air mit Narc Amacher, ad lacum, Aaron, Javlin, Redwood, Fueled by Grace, Last Avenue und Skafari kam bei den Besuchern in der Gemeindehaab sehr gut an.

Das diesjährige Open Air Altendorf lockte nach der coronabedingten Pause ein weiteres Mal begeisterte Rock-, Indie- und Ska-Fans aus der ganzen Schweiz in die Altendörfler Haab. Das Open Air wurde am Freitagnachmittag mit der Band des OK-Präsidenten des Open Airs, Romed Schwyter, eröffnet. Mit dem passendsten Namen ad lacum (lat. am See) spielte die Band eine homogene Mischung aus Rock, Metal und Emo-Metal. Für Enthusiasten von bluesigen Riffs und melodiösen Refrains folgte auf ad lacum die Band Last Avenue. Unter der Führung des Frontmanns Martin Gaisser spielten sie Klassiker wie John Lennons «Imagine» vermischt mit Originals, die zum Tanzen einluden. Den Abschluss am Freitagabend machte die Party-Ska-Band Skafari mit fetziger Tanzmusik. Von Bob Marley bis Rock-Tunes war alles dabei. Die Posaune und die Trompeten verliehen einen einzigartigen Klang, der es unmöglich machte, still zu stehen. Begeisterte Besucherinnen und Besucher tanzten und feierten bis in die Nacht.

Die stärkste und rauchigste Stimme


Am zweiten Open Air-Tag eröffnete der junge Rapperswiler Aaron die Bühne mit seiner sentimentalen Popmusik. Mit seiner Gitarre und himmlischer Stimme zog er die Besucher in einen mystischen Bann. Auf Aaron folgte die Indie-Pop-Band Javelin. Mit groovigen Bass-Lines und ohrenwurmartigen Hooks begeisterte Javelin die Besucher des Haab a Looza. Wer ein Fan von poppigem Rock und phänomenalen Vocals ist, sollte sich über die Band Redwood informieren. Mit ausschliesslich originalen Songs spielte sich die Züricher Band in die Herzen der zahlreich erschienen Rock-Fans. Der Preis für die stärkste und rauchigste Stimme geht auf jeden Fall an Marc Amacher. Sein intensiver Rock’n’Roll und authentischer Blues geht förmlich unter die Haut. Einzigartige Gitarrenriffs und intensive Vocals stehen direkt in Verbindung mit dem Berner Oberländer Vollblut-Blueser. Last but not least spielte die Rock-Band Fueled by Grace. Die Rock-Pop-Band spielte nach technischen Störungen dennoch und begeisterten alle mit fetziger Musik und eingängigen Lied-Choices bis tief in die Nacht. Über die beiden Tage besuchten rund 600 musikbegeisterte Fans das Haab a Looza. Einlass wurde nur gestattet, wenn man ein Covid-Zertifikat vorweisen konnte. Romed Schwyter, OK-Präsident des Open Airs Altendorf, gibt sein Amt mit Glücks- und Trauertränen ab. Ihm wuchs das Open Air so ans Herz, dass es nicht leicht sei, sich von seinem Baby zu trennen. Jedoch sei es nach 22 Jahren im Organisationskomitee und zehn Jahren als dessen Präsident nun langsam Zeit, sein Amt den Jungen weiterzugeben. Auf die vergangenen Jahre mit qualitativ hochwertigen Acts blickt er mit Stolz zurück. Ihm sei es eine Ehre gewesen, den Rock’n’Roll an den Obersee zu bringen, so Schwyter.

Höfner Volksblatt und March-Anzeiger / Jan Feldmann

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

23.08.2021

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www.schwyzkultur.ch/eqSMR2