Diana war eine der Schlägersängerinnen, welche für gute Stimmung sorgten. Bild zvg
Diana war eine der Schlägersängerinnen, welche für gute Stimmung sorgten. Bild zvg

Musik

Eine rundum gelungene Schlagerparty

Die Osterparty anlässlich des 10-Jahr-Jubiläums des Osterwegs war ein voller Erfolg. Die Stimmung – und die Temperatur im praktisch vollen Dorfgaden – war auf dem Siedepunkt. Die auftretenden Schlagersängerinnen und -sänger begeisterten.

Zum zehnten Mal kann in diesem Jahr in Altendorf der Osterweg besucht werden. Anlässlich des Jubiläums organisierte Initiant Silas Egli am Samstag die zweite Osterparty im Dorfgaden, die erste fand vor fünf Jahren statt. Auf der Bühne standen Schweizer Künstler, und im Publikum sassen Schlagerfans aus nah und fern. Unter den Gästen befand sich auch Pablo Brägger, Europameister am Reck. Nicht nur er, auch alle anderen rund 200 Besucher erlebten eine Schlagerparty vom Feinsten. Silas Egli durfte auf eine ganze Reihe von Helferinnen und Helfern vor und hinter der Bühne zählen, und die Organisation war hervorragend. Gegen die Hitze im vollen Dorfgaden waren aber alle machtlos.


Stimmung von Anfang an


Der Abend begann mit Robin Marc aus Walenstadt. Obwohl er erst Mitte 20ist,stehterschonlangeaufderBühne. Bereits mit acht Jahren entstand die erste Single.Im Dorfgaden präsentierte er seine eigenen Lieder wie «Diese geile Zeit», oder «Zwei wie Pech und Schwefel»,gab aber auch ein Wolfgang-Petry-Medley und «Auf uns» von Andreas Bourani zum Besten. Ihm folgte Sarah-Jane, die in der Region durch ihre Auftritte im Lachner Wiehnachts-Zauber bestens bekannt ist. Die Baselbieterin feiert in diesem Jahr ihr 15-Jahr-Bühnenjubiläum und begeisterte das Publikum nicht nur mit eigenen Liedern, sondern auch mit einem Pepe-Lienhard-Medley oder dem Oldie «Ich will keine Schokolade». Die Solothurner Frohnatur Michelle Ryser überzeugte sowohl als Volksmusik- als auch als Country-Sängerin. Passend dazu ihr Song «Volks-Country-Girl» oder «Hoch auf den Weissenstein», eine Hommage an ihre Heimat. Ryser feierte ihren Durchbruch vor zehn Jahren beim «Musikantenstadl » und führte am Samstag gemeinsam mit Silas Egli durchs Programm.


Viel Power


Dann waren die Seerugge Feger an der Reihe, vier Cousins aus dem Thurgau, die rund 45 Minuten lang Dauer-Power boten. Ihre Musik besteht aus Mundart, rockigen und volkstümlichen Teilen. Die Seerugge Feger covern Songs, lassen ihren eigenen Stil miteinfliessen und spielen Eigenkompositionen, die einfach alle mitreissen. Obwohl die vier jungen Männer noch nicht so lange auf der Bühne stehen, gehören sie mit ihrer frischen Art an jedem Auftritt zu den Publikumslieblingen und durften schon am 1.-August-Fest der Schweizer Garde im Vatikan und im «Musikantenstadl » auftreten. Ein paar Jahre länger auf der Bühne steht Diana. Die Reichenburgerin, die heute in St. Gallenkappel wohnt, feiert am 29. September ihr 20-Jahr-Bühnenjubiläum mit einem grossen Fest in der Turnhalle in Altendorf. In Kürze veröffentlicht sie ihr neues Album «Älplerstimmig». Die Stimmungskanone begab sich ins Publikum und sang gemeinsam mit ihren Fans ihre Hits «Du Schoggischtängeli», «Urnerbode- Kafi» oder «Im Örgelihuus». Auch die letzte Künstlerin des Abends, Monique, bringt im Frühling ein Album auf den Markt und hatte ihre neuen Lieder mit dabei. So zum Beispiel «Meine beste Freundin ist mein Temperament», oder «Cindy», den von Peter, Sue und Marc gesungenen Hit, den Monique auf Schweizerdeutsch darbietet. Mit dem «Ku-Ku-Jodel» bewies die Bernerin, die nun im Kanton Aargau wohnt, ihre Jodelkünste. Nicht fehlen durfte natürlich ihr Hit «Einmal so, einmal so», mit dem sie vor fast 20 Jahren den «Grand Prix der Volksmusik» gewonnen hatte. Es war schon nach Mitternacht, als Monique mit «Am Himmel staht es Sternli z’Nacht» nach mehr als fünf Stunden die grosse Schlagerparty beendete. Und das Publikum war sich einig: Wenn Silas Egli in fünf Jahren wieder eine Osterparty organisiert, würden alle wieder kommen.


Höfner Volksblatt und March-Anzeiger / Irene Lustenberger

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

09.04.2018

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schwyzkultur.ch/LxW9aE