Der gesamte Vorstand: Martin Albrecht (von links), Adrian Meyer, Doris Bösch, Urs Oettli, Mathias Bachmann, Willy Odermatt und André Ott. Bild: Yasmin Jöhl
Der gesamte Vorstand: Martin Albrecht (von links), Adrian Meyer, Doris Bösch, Urs Oettli, Mathias Bachmann, Willy Odermatt und André Ott. Bild: Yasmin Jöhl

Musik

Musikschulen bald auf Kantonsebene?

Ob die Musikschulen auf Kantonsebene verankert werden und damit gewisse Kompetenzen abtreten sollen, dies wurde an der 18. DV des Verbands der Musikschulen des Kantons Schwyz heiss diskutiert.

Ein heiss diskutiertes Thema war an der 18. Delegiertenversammlung des Verbands der Musikschulen des Kantons Schwyz (VMSZ) die Verankerung der Musikschulen auf kantonaler Ebene. Da eine gesetzliche Grundlage fehle, zeigte sich der Vorstand überzeugt, dass es eine Initiative brauche, welche die Musikschulen in einem kantonalen Gesetz verankere. Die Lancierung einer solchen Initiative obliege jedoch nicht dem Vorstand, dafür solle eine Interessengemeinschaft (IG) verantwortlich sein, so der Antrag des Vorstandes.


Viele Fragen sind noch offen


Martin Michel, Präsident der Musikschule Lachen/Altendorf, sagte: «So wie es ist, funktioniert es. Die Gemeinden Lachen und Altendorf sind nicht bereit, ihre Kompetenzen abzugeben.» Dagegen spricht jedoch die bestehende Heterogenität, die verschiedene Redner zum Ausdruck brachten. Es herrsche aktuell keine Chancengleichheit, weil jede Gemeinde andere Bestimmungen hätte. Die Diskussion zeigte, dass noch viele offene Fragen im Raum stehen: Gibt es diese IG bereits? Wie sehen ihre Aufgaben aus? Daher wurde eine Umformulierung des Antrages beantragt, welche mit 27 Ja zu 3 NeinStimmen und 4 Enthaltungen angenommen wurde. Umformulierter Antrag: «Falls eine Interessengemeinschaft eine Initiative lanciert, soll der Verband seine Interessen vertreten können.» Trotz dieser Unstimmigkeiten innerhalb des Verbandes, machte die Versammlung deutlich, dass hinter der Musik Bildung steht und dass das Ziel – heute sowie in Zukunft – lauten sollte, diesen Bildungsauftrag zu erfüllen. «Es war ein intensives Vereinsjahr», sagte Mathias Bachmann, Präsident des Verbands der Musikschulen. So sei beispielsweise im Februar mit dem 6. Solistenwettbewerb ein gelungener Anlass über die Bühne gegangen.


Wahl der Vorstandsmitglieder


Jahresbericht und Rechnung wurden vorgelegt und einstimmig genehmigt. «Lasst uns vorwärtsschauen und anpacken, was auf uns zukommt», motivierte Bachmann die Anwesenden und ging zur Wahl der Vorstandsmitglieder über. So wurden Willy Odermatt (Vizepräsident) und Urs Oettli (Kassier) für zwei Jahre wiedergewählt. Neu in den Vorstand tritt Adrian Meyer, Musikschulleiter in Einsiedeln. Er wird den zurücktretenden André Ott ersetzen. Mit André Ott verliert der Vorstand des Verbands ein engagiertes Mitglied, das sich stets für die musikalische Bildung eingesetzt hat, wie Odermatt dankend anfügte.


Bote der Urschweiz / Yasmin Jöhl

Autor

Bote der Urschweiz

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Kategorie

  • Musik

Publiziert am

25.03.2019

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