Im von der Harmonie Freienbach ausser Programm dargebotenen «Im Abendrot» von Richard Strauss sang Sybille Diethelm mit. Bilder Lilo Etter
Im von der Harmonie Freienbach ausser Programm dargebotenen «Im Abendrot» von Richard Strauss sang Sybille Diethelm mit. Bilder Lilo Etter
Der Musikverein Harmonie Altendorf unter der Leitung von Gabriel Schwyter zeigte sich bestens vorbereitet für das Fest der Musik.
Der Musikverein Harmonie Altendorf unter der Leitung von Gabriel Schwyter zeigte sich bestens vorbereitet für das Fest der Musik.

Musik

Musikvereine spielten zusammen

Die Harmonie Freienbach und der Musikverein Harmonie Altendorf sind bestens für das Fest der Musik vom kommenden Wochenende gerüstet. Dies zeigte ihr gemeinsamesVorbereitungskonzert am Samstagabend in der Mehrzweckhalle in Altendorf.

Wie auch am Wettbewerb konzertierte zuerst die Harmonie Freienbach unter der Leitung vonValentin Vogt.Als Selbstwahlstück ertönte «Armenische Tänze (Teil 1)» von Alfred Reed, poetisch, gefühlvoll und vorwärtsstrebend dynamisch.Ausser Programm war auch das zweite Selbstwahlstück zu hören, aus «Vier letzte Lieder» von Richard Strauss sang Sybille Diethelm «Im Abendrot» feinfühlig und mit derAhnung von der Vergänglichkeit des Lebens.

Erste Stärkeklasse

Beide Vereine spielten das für das Konzertmodul der ersten Stärkeklasse Harmonie, in der sie antreten werden, vorgegebene Aufgabenstück «States of Mind – Ballettmusik» des Holländers Jan Bosveld. Darin lebte er musikalisch die sechs Gemütszustände «verliebt», «schüchtern», «unbesorgt», «verzweifelt», «angespannt » und «hochmütig» aus. Interessant war es, die unterschiedliche Interpretation des Werks im Vergleich zu verfolgen, durch welche die beiden Vereine der Intensität, Dynamik und Dramatik der einzelnen Gefühlslagen ihren eigenen Ausdruck verliehen.

Eindrücke vom Oktober

Mit dem Selbstwahlstück «Machu Picchu – Stadt im Himmel» von Satoshi Yagisawa möchte der Musikverein Harmonie Altendorf unter der Leitung von Gabriel Schwyter an seinem Konzertauftritt in Küssnacht am Rigi punkten. Das kraftvolle Stück spannte einen Bogen von lieblichen Klängen bis zu drastischer Wuchtigkeit. Im zweiten Selbstwahlstück «October» gab Eric Withacre seinen Empfindungen zu seinem Lieblingsmonat musikalischenAusdruck. Sensibel und facettenreich spürte das Orchester der stiller werdenden Natur, der länger dauernden Dunkelheit und der Farbenpracht der Herbstblätter nach.

Gemeinsamer Marsch zum Schluss

Quasi als Sahnehäubchen obendrauf spielten beide Vereine zum Schluss gemeinsam stehend einen rassigen Marsch, der zuerst von Valentin Vogt dirigiert und nach fliegendem Wechsel von Gabriel Schwyter zu Ende geführt wurde.

Höfner Volksblatt und March-Anzeiger

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

26.05.2014

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www.schwyzkultur.ch/sQr6EH