Das grosse Finale – Linard Bardill hat die Kinder alle auf die Bühne geholt. Bild Paul A. Good
Das grosse Finale – Linard Bardill hat die Kinder alle auf die Bühne geholt. Bild Paul A. Good

Musik

Sympathisches Ergebnis einer Maturaarbeit, die nur Gewinner kennt

Die Altendörflerin Chiara Lazzarini organisierte ein Benefiz-Kinderkonzert mit Linard Bardill.

Für die Maturandin Chiara Lazzarini war sehr schnell klar, dass sich ihre Arbeit nicht mit Laborergebnissen oder historischen Abhandlungen befassen würde.Ihre Stärke liegt im Organisieren, deshalb drehte sich ihre Maturaarbeit um die Organisation eines Konzertes. Bei der Suche nach einem Künstler musste sie nicht lange studieren, ihr Wunschkandidat Linard Bardill beantwortete ihre Anfrage bereits am nächsten Tag positiv. Das Resultat der Arbeit konnte sich sehen beziehungsweise hören lassen, und zwar am Sonntag im Dorfgaden in Altendorf. Singend und sprechend erzählte Linard Bardill die Geschichte von der Rose von Jericho – und das immer unter Einbezug der zahlreichen Kinder, die ihn auf der Bühne oder im Saal assistierten. Die Geschichte handelte von einem Königssohn, der Nachfolger seines müde gewordenen Vaters werden sollte, aber nur unter der Bedingung, dass er das Stärkste, das es auf der Welt gibt, beschaffen und dem Vater als Beweis seiner Fähigkeiten überreichen sollte.

Mit Elementen gespielt

Dabei spielte Linard Bardill geschickt mit den Elementen Feuer, Wasser und Wind und webte auch immer wieder seine bekannten Figuren Doppelhas und Gimli in die Geschichte ein, die natürlich mit einem Happy End zu Ende ging. Die Kinder hatten ihre helle Freude, aber auch ihre Eltern liessen sich von Linard Bardill in seinen Bann ziehen. Freude haben konnte aber auch der Initiant des Projektes «Clubhüüs», Pfarrer Martin Kopp. Der Nettoerlös dieser Veranstaltung ging auf Wunsch von Chiara Lazzarini vollumfänglich an diese Wohngemeinschaft für Jugendliche in Erstfeld.

Höfner Volksblatt und March-Anzeiger (Paul A. Good)

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

06.12.2016

Webcode

schwyzkultur.ch/usnrhK