Marcel Oetiker ist mit dem Schwyzerörgeli in seinem Element. Bild Alessandra Krebs
Marcel Oetiker ist mit dem Schwyzerörgeli in seinem Element. Bild Alessandra Krebs

Musik

Von rockig bis Ländler

Am Freitagabend lud die Kulturkommission Altendorf zum Konzert mit Marcel Oetiker und seinem Septett in den Dorfgaden ein. Mit seiner 30-minütigen Eigenkomposition berührte er die begeisterten Zuhörer.

Als erster Schweizer Musiker hat der 32-jährige Marcel Oetiker mit dem Schwyzerörgeli den Bachelor-Abschluss erworben. Die für die Bachelor-Prüfung geschriebene Abschlusskomposition «fáith» führte er am Freitagabend gemeinsam mit seinem Septett im Dorfgaden Altendorf auf. Das Septett wurde für diese Komposition gegründet und besteht aus Andreas Gabriel (Violine), Andreas Ambühl (Bassklarinette), Florian Mächler (E-Gitarre), Pirmin Schädler (Klavier), Pirmin Huber (Kontrabass), Christian Zünd (Schlagzeug).

Verschiedene Stilrichtungen

Das 30-minütige Stück vereinte viele verschiedene Stilrichtungen. So ging es rockig zu und her, dann wurde es romantisch, jazzig, manchmal ein wenig schräg und ungewohnt und für Ländlerfreunde füllte sich der Raum gegen Ende mit ein wenig Ländler. Das Stück war auch für Laien erkennbar abwechslungsreich, spannend zu hören und weit mehr als blosse musikalische Unterhaltung. Nicht nur Marcel Oetiker und sein Septett hatten sichtlich Freude an ihrem Auftritt. Auch die zahlreichen Besucher des Konzerts waren ab der Musik begeistert. Vor wenigen Wochen wurde dem Altendörfler für eben diese stilistische Vielfalt der Nico-Kaufmann-Preis 2011 verliehen. Zurzeit arbeitet Marcel Oetiker an der Hochschule für Künste in Bern (HKB) an seinem Master- Diplom.

March-Anzeiger und Höfner Volksblatt

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

26.09.2011

Webcode

schwyzkultur.ch/tHQbVg