Gut besuchtes «Konzert zur Jahreswende» mit Katharina Egli-Niedderer und
Gut besuchtes «Konzert zur Jahreswende» mit Katharina Egli-Niedderer und

Volkskultur

Besinnliches Konzert in der Kapelle

Mit vier Vertretern der deutschen Musikerfamilie Bach läuteten Katharina Egli-Niedderer und Bernhard Isenring am Montag- und Dienstagabend musikalisch das neue Jahr ein. In der Kapelle St. Johann oberhalb Altendorf sorgten sie mit ihrem «Konzert zur Jahreswende» für eine besinnliche und heitere Stimmung.

Unter dem Patronat der Kulturkommission Altendorf luden Katharina Egli-Niedderer an der Querflöte und Bernhard Isenring an der Orgel zum alljährlichen «Konzert zur Jahreswende» in der Kapelle St. Johann ein. Wunderschöne Musik und ein wunderschöner Schauplatz, der eine spektakuläre Aussicht auf Lachen und Altendorf bot, machten das Konzert zu einem einmaligen Erlebnis für jedermann.

Grosse Unterschiede

Die beiden Musiker eröffneten das Konzert mit einem Präludium und einer Fuge des Komponisten Johann Sebastian Bach, einem typischen Vertreter des Barocks. Danach hielt Bernhard Isenring seine erste Ansprache, worin er seine bewusste Liederwahl erklärte. Obwohl alle Kompositionen der gleichen Familie entstammen, weise das erste einen grossen Unterschied zu den folgenden drei Stücken auf. Die anderen drei können nicht der Epoche des Barocks zugewiesen werden, sondern der Epoche der Klassik oder des Sturm und Drang. Somit verkörpere das Konzert eine Neuerung, also einen Übergang vom Alten ins Neue. Wie sich in den nächsten drei Stücken rhythmische und tonale Überraschungen finden, war Bernhard Isenring überzeugt, dass das neue Jahr auch viele Neuerungen, Veränderungen und Überraschungen mit sich bringen werde.

Traumhafte Atmosphäre

Das harmonische Zusammenspiel der beiden Musikanten und vor allem Katharina Egli-Niedderers präzise und professionelle Spielart schufen in der Kapelle eine Atmosphäre zum Träumen. Still für sich konnte man noch einmal über das vergangene Jahr nachdenken. Abgeschlossen wurde das Konzert mit einem Lied des jüngsten Sohnes von Johann Sebastian Bach. Danach lud Bernhard Isenring das Publikum zu Kaffee und Gebäck vor der Kirche ein und bedankte sich für das zahlreiche Erscheinen.

March-Anzeiger und Höfner Volksblatt

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Brauchtum / Feste

Publiziert am

03.01.2013

Webcode

schwyzkultur.ch/Pnahjy