Nachdem Pluto (Jonathan Prelicz, links) seinen Bruder Jupiter (Andreas Büchler) in der Götterwelt besucht hat, macht Jupiter einen Gegenbesuch in der Unterwelt. Bild: PD
Nachdem Pluto (Jonathan Prelicz, links) seinen Bruder Jupiter (Andreas Büchler) in der Götterwelt besucht hat, macht Jupiter einen Gegenbesuch in der Unterwelt. Bild: PD

Bühne

Musik

Besuch in Götter- und Unterwelt

Götterhimmel-Chef Jupiter und Unterwelt-Boss Pluto besuchen sich gegenseitig – sie sind ja Brüder. Am Samstag feiert «Orpheus in der Unterwelt» Premiere im Theater Arth.

Gegen 200 Mitwirkende sind im Premierenfieber: Erstmals überhaupt wird an der Arther Operettenbühne «Orpheus in der Unterwelt» von Jacques Offenbach gezeigt. Zwei weitere Premieren feiern der Oberarther Jonathan Prelicz als Aristeus und Pluto sowie die in Sattel aufgewachsene Goldauerin Rahel Bünter als Diana. Sie stehen erstmals als Solisten auf der Bühne. Von Januar bis März darf das Publikum wie immer eine Operette mit viel Musik, Gesang, Schauspiel und Tanz, stimmungsgeladenen Bühnenbildern, prächtigen Kostümen und viel Charme erwarten. Alles schon gehabt? Mitnichten. Die Gäste erleben eine neue Geschichte mit vielen Aktualitätsbezügen. Seit jeher ist die Ehe an sich nicht immer nur ein rosaroter Liebesroman. Die «öffentliche Meinung» versucht zwar viel, damit – mithilfe von Götter- und Unterwelt – das zusammenkommt, was zusammengehört. Doch die beiden lüsternen Brüder Pluto und Jupiter, die in ihren Abteilungen als Chefs amten, haben eigene Pläne. Es kommt, wie es kommen muss – und nicht zum erwarteten Happy-End.


Die Premiere ist am Samstag


Neben Rahel Bünter und Jonathan Prelicz sind mit Regina Meyer (Venus) und Bettina Bucher (Cupido) zwei weitere neue Solostimmen zu hören. Sie ergänzen das bewährte und beliebte Team um Simon Witzig (Orpheus), Sara Hugelshofer (Eurydike), Désirée Pauli (öffentliche Meinung), Andreas Büchler (Jupiter) und Marius Meier (Hans Styx).

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Bühne
  • Musik

Publiziert am

17.01.2019

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schwyzkultur.ch/iyGyL5