Operette der Irrungen und Wirrungen: In der nächtlichen Schlüsselszene stellt sich heraus, wer Zigeunerbaron geworden ist und wer dessen Favoritin des Herzens ist. (Bild: Christian Ballat)
Operette der Irrungen und Wirrungen: In der nächtlichen Schlüsselszene stellt sich heraus, wer Zigeunerbaron geworden ist und wer dessen Favoritin des Herzens ist. (Bild: Christian Ballat)

Bühne

Erfreuliche Bilanz zur Saisonhalbzeit in Arth

Wer die Operette «Der Zigeunerbaron» am Theater Arth schon gesehen hat, lobt die Inszenierung von Regisseur Jean Grädel. Weitere 13 Aufführungen stehen bis Ende März auf dem Programm.

«Nein, die Saison ist noch nicht ausverkauft», muss Vorverkaufsleiterin Bea Nussbaumer am Telefon immer wieder bestätigen. Für alle Aufführungen stehen noch Tickets im Parkett und auf dem Balkon zur Verfügung. «Man kann, wie in den Vorjahren, nicht von einer ausverkauften Saison sprechen», bestätigt auch der Präsident der Theatergesellschaft Arth, Beat Diener. «Trotzdem sind wir mit den Besucherzahlen und vor allem den vielen guten Rückmeldungen sehr zufrieden.»

Eine Aufführung mehr

Nachdem in den letzten Jahren jeweils 30 Aufführungen angesetzt waren, hat das Theater Arth für den «Zigeunerbaron» optimistisch 31 Vorstellungen angesetzt. «Der Erfolg gibt uns recht», sagt Beat Diener weiter. «Die Besucherzahlen können mit denen der Vorjahre durchaus mithalten.» «Ich gratuliere zur super inszenierten Aufführung, welche mir besonders gut gefallen hat. Erwähnenswert ist auch die gute Durchmischung von Jung und Alt auf der Bühne, das lässt für die Zukunft hoffen», schreibt Besucher Hansheiri Feurer im Gästebuch auf der Theaterhomepage. Er spricht für viele Besucherinnen und Besucher, wie Beat Diener sagt. «Seit einigen Jahren setzen wir darauf, die Jugend in die Operette einzubinden.» Die Inszenierung von Jean Grädel, der erstmals in Arth Regie führt, hat diesen Grundsatz aufgenommen. «Die Verjüngung auf der Bühne hat auch eine spürbare Verjüngung im Saal zur Folge», bestätigt derTheaterpräsident. Besonders erfreulich sei, dass der Nachwuchs zum grössten Teil aus der Gemeinde und den benachbarten Orten komme. Neben den Solisten findet auch der Arther Theaterchor – zu dem viele erfahrene Stimmen aus der Region gehören – immer wieder grosse Anerkennung für ihr Wirken im «Zigeunerbaron». Ohne das grosse Engagement dieser Leute, die als Laien mitwirken, könnte das Theater Arth wohl kaum solche Erfolge feiern.

Zum Thema

- 23.01.2012: Der «Zigeunerbaron» verzaubert
Weitere Infos

- www.theaterarth.ch
Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Bühne

Publiziert am

29.02.2012

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schwyzkultur.ch/8eKfsC