Das farbenfrohe Musical mit diversen Schauplätzen. Bilder Edith Schuler-Arnold
Das farbenfrohe Musical mit diversen Schauplätzen. Bilder Edith Schuler-Arnold
Naturphänomen farbenfroh inszeniert - 1
Naturphänomen farbenfroh inszeniert - 1

Bühne

Naturphänomen farbenfroh inszeniert

Die Premiere im Theater Arth des Musicals «Rigipeter
– im Bann des Nagelfluchs» ist ein Spektakel. Ein Muss für alle Musicalfans von klein bis gross.

Nach dem Erfolg des Musicals «Der letzte Tic» wagten die Verantwortlichen der Musical Company Arth-Goldau einen weiteren grossen Schritt. Sie führten nicht nur ein neues Musical auf – sie schrieben auch gleich die Geschichte, die Musik und die Choreos dazu selber. Ein Spektakel der besonderen Art mit viel geschichtlichem Hintergrund und rätselhaften Naturphänomenen. Rund 40 Kinder probten das Musical «Rigipeter» nach dem Drehbuch von Esther Rickenbach. Sie schrieb das Musical «Rigipeter – im Bann des Nagelfluchs» als Fantasiegeschichte und baute dabei gleich zwei Naturphänomene in ihre Erzählungen ein. Zugleich mit dem Musical schrieben Esther Rickenbach und Sira Dudle die Geschichte als Kinderbuch. Zeichnerisch illustriert von Beatrix Reichlin ist das Kinderbuch ab sofort im Büecherlade Goldau, via Website www.musicalcompany.ch oder an den Aufführungen im Theater Arth erhältlich. Nach vielen Proben und einem Probelager am Samstag, 4. Juni, der grosse Auftritt an der Premiere: Das Theater Arth war bis auf einzelne Plätze ausverkauft, und die Spannung im Saal war fast zum Greifen. Das farbenfrohe und gesangliche Spektakel spielt zwischen Rigi und Rossberg und fasziniert von der ersten Minute an.

Sira Dudle übertrifft sich

Für die Musik zeichnet Daniel Rickenbach verantwortlich, die Tanzchoreografien studierten Priska Dober-Heinzer und Belkis de Sousa-Leibundgut mit den Musicalkids ein; für die aufwendigen und farbenfrohen Kostüme hat sich Sira Dudle selbst übertroffen. Konrad Reichmuth malte das Bühnenbild: Die Handlung spielt im ersten Akt imköniglichen Saal in der Höhle unter Rigi Kulm, im zweiten Akt draussen in der Natur auf der Rigi und dem Rossberg, im dritten Akt in Olobaids Goldminen und im vierten Akt wieder im königlichen Saal in der Höhle unter Rigi Kulm. Hinter der Bühne benötigt es ein Team von rund zwölf Helferinnen, welche beim Umziehen helfen und für einen reibungslosen Ablauf sorgen. Den Verantwortlichen gelang es, ein farbenprächtiges und geschichtsträchtiges Ereignis zu produzieren und mit den Jugendlichen perfekt auf die Theaterbühne Arth zu bringen. Das Spektakel sollte sich niemand entgehen lassen.

Bote der Urschweiz (Edith Schuler-Arnold)

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Bühne

Publiziert am

06.06.2016

Webcode

schwyzkultur.ch/MtjByL