Bühne

Pariser Charme auf Operettenbühne

Mit «Die lustige Witwe» des Komponisten Franz Lehár bringt die Theatergesellschaft Arth eine der beliebtesten Operetten auf die Bretter der hiesigen Bühne. Neben dem Gesang kommt dem Tanz eine entscheidende Rolle zu. Die Proben laufen auf Hochtouren, Premiere ist am 19. Januar.

Die Handlung spielt in einem herrschaftlichen Pariser Palais und im «Maxim».Am Rande eines Festes gibt es ein konspiratives Treffen von Ehemännern und solchen, die es eigentlich nicht werden woll(t)en. Titel der Arbeitsgruppe: «Das Studium der Weiber ist schwer …». «Die lustige Witwe» in Arth wird lustig und sehr kompakt inszeniert. Das Publikum darf sich auf ein charmantes Wiedersehen in der Hochblüte der Pariser Jugendstilzeit freuen. Die Musik ist abwechslungsreich, schwungvoll und reich an reizvollen Melodien, die lange im Ohr nachhallen. Regisseur Jean Grädel hat mit seiner zweiten Arther Inszenierung ein buntes Treiben geschaffen, in dem auch die Liebe nicht zu kurz kommt.

Alles zusammenführen

«Mit den Proben sind wir jetzt dort angelangt, wo wir alles zusammenführen können», freut sich Grädel. Bei den Solisten sei es ein Vorteil gewesen, dass die meisten von ihnen bereits letztes Jahr auf derArther Bühne standen. «Sie haben sich schauspielerisch und sängerisch weiterentwickelt.» Auch die Mitglieder des Chores arbeiten nun schon das zweite Jahr mit Grädel zusammen. «Ich habe ein gutes Gefühl und freue mich, nach der kurzen Festtagspause mit den Durchlaufproben beginnen zu können.»

Jetzt geht es um die letzten Details

Zusammen mit dem musikalischen Leiter Renato Botti, der Chorleiterin Esther Rickenbach und der Choreografin Elja-Duša Kedveš-Zelfani wurde eine Pariser Szenerie mit pulsierendem Leben auf die Arther Bühne gezaubert, auf der auch die montenegrinische Herkunft der Dame, um die sich alles dreht, musikalisch und spielerisch integriert wird. Danièle Wolf hat ein sehr anspruchsvolles und farbiges Bühnenbild geschaffen. In den verbleibenden Wochen bis zur Premiere werden auch hier noch die letzten Details ausgearbeitet. Die einmal mehr grosse Herausforderung wurde vom gesamten Ensemble, von einem sehr engagierten Theaterchor, Orchester und Tänzerinnen, Bühnenbildnerin und vielen Bühnentechnikern, Beleuchter Veit Kälinsowie vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unter dem Zepter der Theaterleitung angenommen. Der Zuschauer erlebt in einer stimmungsreichen und gepflegten Inszenierung mit herrlichen Melodien, vielen Tänzen, charmant-witzigen Dialogen und originalgetreuen Kostümen sowie speziellen Bühnenbildern alles, was echtes Operettentheater bieten kann.

Infos

www.theaterarth.ch

Am 19. Januar ist Premiere. Saisonschluss ist nach 29 Aufführungen am 23. März. Es lohnt sich, die Sitzplätze rechtzeitig zu reservieren, gut die Hälfte der Billette sind bereits verkauft.

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Bühne

Publiziert am

27.12.2012

Webcode

schwyzkultur.ch/Q28N43