Der aus Brunnen stammende Meinrad Betschart stellt zusammen mit Ulrich Reimkasten und Martin Feistauer in Arth aus.
Der aus Brunnen stammende Meinrad Betschart stellt zusammen mit Ulrich Reimkasten und Martin Feistauer in Arth aus.

Kunst & Design

Meinrad Betschart in der Galerie Meier in Arth

In der Galerie Meier sind die Werke dreier befreundeter Künstler zu sehen. Die Ausstellung verspricht eine spannende und vielseitige Auseinandersetzung mit Farben und Formen.

Die drei befreundeten Künstler Meinrad Betschart, Ulrich Reimkasten und Martin Feistauer sind von unterschiedlichem Temperament und Alter. Alle haben schon in der Galerie Meier ausgestellt. In der Region bekannt ist der aus Brunnen stammende Bildhauer Meinrad Betschart, der seit 2005 im Schloss Wallhausen in der Nähe von Halle lebt und arbeitet. Von daher kennt Betschart auch Ulrich Reimkasten, Künstler und Professor für Malerei und textile Kunst an der Hochschule in Halle. Freikasten mischt die Farben für seine grossformatigen Bilder selbst. In seinen Bildern bewegt er sich zwischen ruhigen ästhetischen Malstrukturen und elementaren konstruktivistischen Formen, die er fast bis zum Verschwinden reduziert. Eine spannende Auseinandersetzung eines reifen Künstlers mit dem Thema Vergänglichkeit.

Kreativität und Phantasie

Ganz anders die Werke von Martin Feistauer, ehemaliger Schüler von Reimkasten: Seine Bilder sind expressiv und zeugen von spontaner Kreativität und Phantasie.

Betscharts plastische Welt in Holz

Meinrad Betschart, der in Deutschland lebt, fühlt sich immer noch sehr verbunden mit seiner ursprünglichen Heimat im Talkessel von Schwyz, wo er sich immer noch oft und gerne aufhält. Diese Verbundenheit mit der ursprünglichen und kraftvollen Heimat und der bäuerlich-handwerklichen Tradition ist in der poetischen und suggestiven Kraft seiner abstrakten Holzskulpturen spür- und sichtbar: «Ich schöpfe aus der Vergangenheit, um in der Gegenwart etwas zu schaffen, das in die Zukunft weist.» In seinen aktuellen «Scheiben-Skulpturen» spielt er mit dieser Balance, bringt seine Formen in eine eigene und sehr überzeugende Harmonie.

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Kunst & Design

Publiziert am

29.08.2011

Webcode

schwyzkultur.ch/uVqsdF