Der gastgebende Jodlerclub Männertreu: Er organisierte einen bodenständigen und besinnlichen Abend. Bild Edith Schuler-Arnold
Der gastgebende Jodlerclub Männertreu: Er organisierte einen bodenständigen und besinnlichen Abend. Bild Edith Schuler-Arnold

Musik

Bodenständiges Vorweihnachtskonzert

Der Jodlerclub Männertreu, Oberarth, lud am Sonntag zu einem weihnächtlichen Konzert. Juuzer und ein Hauch Weihnachtsromantik erfüllten die Arther Kirche.

Der Jodlerclub Männertreu, Oberarth, organisierte am Sonntagabend das weihnächtliche Konzert in der KircheArth. Eine bunte Mischung aus Liedern, Juuzen, Waldhorn- und Orgeldarbietungen sowie Geschichten, verbunden mit einem Hauch Weihnachtsromantik, machte diesen Abend zum Erlebnis. Bodenständig und besinnlich Der gastgebende Jodlerclub Männertreu aus Oberarth eröffnete das dritte weihnächtliche Konzert in der Pfarrkirche Arth. Obwohl die «Alpfahrt» nicht in die jetzige Jahreszeit passte, wärmten die klaren und feinen Stimmen das Herz der Konzertbesucher auf.

Bodenständig, vielseitig und besinnlich

Der reformierte Pfarrer Urs Heiniger führte durch das Programm und versprach ein abwechslungsreiches, bodenständiges und doch besinnliches Konzert. Auch die weiteren Arrangements «dr Schwyzerjutz», «mis Edelwyss» und «de Luuschölibli» wussten zu gefallen. Zum Schluss trumpfte der Jodlerclub Männertreu mit einer Uraufführung auf. Geschrieben wurde «Nutz die Zyt» von Dirigent Armin Imlig, und am Applaus erkannte man, dass dieses Lied sehr gehörfällig ist. Ramon Imlig spielte zusammen mit dem bekannten Organisten Kurt Erich Tschan das «Lied ohne Worte», und das Zusammenspiel Waldhorn und Orgel entzückte die zahlreich erschienenen Besucher. Ramon, Flavian und Annamarie Imlig spielten mit Ralph Michel bekannteVariationen und Sätze für vier Hörner. Das Jodlerterzett mit Sabina Kuhn, Rita Felder und Josef Huber, mit Hanspeter Eggenberger an der Handorgel, sang «S’Abelied » und den «Summer-Juiz» und überzeugte später auch mit «Winterfreude », «de Zwisler» und «en Juchzer zur Wiehnacht».

Geschichten im Obwaldner Dialekt

Elisabeth Zurgilgen ist eine bekannte Geschichtenerzählerin, die ihre Werke auch selber schreibt. Sie schreibt Porträts, Hörspiele, Musicaltexte und vor allem Geschichten. Sie erzählte Kurzgeschichten wie «Horizont», «Friede», «z’Liecht igfange», «Pause vom Krieg», «e Nacht midem Roboter» und «blaui Zyt». Mit diesen Geschichten lud sie zum Nachdenken ein, und passend zu dieser Besinnlichkeit sangen am Schluss alle gemeinsam das wohl bekannteste allerWeihnachtslieder «Stille Nacht». Das stimmte sehr auf Weihnachten ein, und die Gastgeber luden imAnschluss an das Konzert noch zum gemütlichen Beisammensein in die Aula ein.

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

18.12.2012

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