Die Musikgesellschaft Arth wusste zu begeistern.
Die Musikgesellschaft Arth wusste zu begeistern.

Musik

Spannende und volkstümliche Klänge

Die Musikgesellschaft Arth spielte am Freitag und Samstag zu ihrem Frühlingskonzert auf. Berühmte und volkstümliche Klänge ertönten im Theater Arth, und es gab auch den einen oder anderen populären Besuch zu bewundern.

Mit der tatkräftigen Unterstützung der Tambouren Arth-Goldau führten die Arther Musikanten ihr Publikum durch die Welt der Klänge. Nach dem fetzigen, abwechslungsreichen Eröffnungsstück der Tambouren holten die Musikanten mit dem Medley «Moment For Morricone» den Wilden Westen nach Arth. Bei Melodien wie «Spiel mir das Lied vom Tod» und «Zwei glorreiche Halunken» lief es einem vor Spannung eiskalt den Rücken hinunter. Das fröhliche «Selections from ‹My Fair Lady›» erleichterte die Spannung wieder und «Can you feel the love tonight» versetzte das Publikum in eine ruhige, fast romantische Stimmung. Aus dieser wurde es kurz vor der Pause mit «James Bond 007» nochmals aufgeweckt, leider musste James Bond wegen eines Einsatzes seine Autogrammstunde auf unbestimmte Zeit verschieben.

Spiel auf dem Amboss

Die Tambouren begeisterten das Publikum nach der Pause mit einer im Dunkeln aufgeführten Eigenkomposition. Fast geisterhaft erschienen sie mit ihren leuchtenden Trommelschlägeln auf der Bühne. Der zackige «Wettstein-Marsch» vereinte die Musikgesellschaft und dieTambouren auf der Bühne. Nach dem harmonischen «Abend am Vierwaldstättersee» kam «Der kreuzfidele Kupferschmied» Walti Willisegger auf die Bühne und spielte auf einem der ältesten Instrumente überhaupt, dem Amboss. «Schinken mit Ei» und «Kriminaltango » regten das Publikum zum Mittanzen an. Mit der «Gotthard»-Ballade «Heaven» wurde die Stimmung ruhig und nachdenklich. Bei «The Best of Beatles» wurden vor allem die vier als Beatles verkleideten Posaunisten heftig gefeiert, und selbst Johnny Depp stattete den Arthern mit «Pirates of the Caribbean» als Zugabe noch einen Überraschungsbesuch ab. Mit «Pennsylvania 6-5000» verabschiedete sich die Musikgesellschaft von ihrem begeisterten Publikum.

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

23.05.2011

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