Die stolzen Schauspieler der fünften und sechsten Klasse aus Bäch. Bilder zvg
Die stolzen Schauspieler der fünften und sechsten Klasse aus Bäch. Bilder zvg

Bühne

Tell-Spiele für einmal im Schulhaus Bäch

Die Fünft- und Sechstklässler des Schulhauses Bäch führten am Dienstag eine Musical-Version der Tellspiele vor. Begeistert verfolgten Gross und Klein das Bühnenstück über den Schweizer Entstehungsmythos.

Über ein Jahr hinweg hatten die Lehrpersonen Markus Romer und Greti Fischer mit den Schülern das Stück «Wilhelm Tell» in einer Musicalversion von René Hofstetter geprobt. Und nun konnten es die Schüler der fünften und sechsten Klasse aus Bäch endlich zur Aufführung bringen. Gleich zweimal führten sie das Stück am Dienstag auf, doch bei den jungen Schauspielern machte sich keine Spur von Erschöpfung bemerkbar. Mit grossem Können sangen und spielten die Schüler die Geschichte der Schweizer Befreiung nach, welche mit der Unabhängigkeit der Eidgenossenschaft endete. Alle traditionellen Elemente der Tell-Sage waren in der Schüler-Inszenierung vorhanden, wie etwa der Gesslerhut, der fatale Schuss in der hohlen Gasse und natürlich der Apfelschuss. Dieser wurde gekonnt gemeistert und löste beim Publikum grossen Applaus aus.

Moderne Version der Hymne

Zum Abschluss sangen die Schüler auch die Schweizer Nationalhymne in einer modernen Version, die wohl alle im Zuschauerraum zum Mitwippen brachte.

Fast alles selbst gemacht

Besonders die jüngeren Zuschauer liessen sich in den Bann der Inszenierung ziehen. Ein Grossteil der Arbeit, so erklärte Romer, hätten die Schüler übrigens selbst erledigt: Kulissenwechsel, Hintergrundgeräusche und das Ziehen des Vorhangs – alles von den Schauspielern selbst bewältigt worden. Deshalb bekamen auch alle Mitspieler zum Schluss eine Blume überreicht. Etwas Besonderes gab es beim Einsammeln der Kollekte zu sehen: Tell und seine Frau standen mit zwei Gesslerhüten bereit.

Höfner Volksblatt und March-Anzeiger

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Bühne

Publiziert am

05.06.2014

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schwyzkultur.ch/A1Bqvr