Ekaterina Moré zeigt ihre Kunst mit eleganter, weiblicher Kraft in der Zürichsee-Galerie. Bild Tanja Holzer
Ekaterina Moré zeigt ihre Kunst mit eleganter, weiblicher Kraft in der Zürichsee-Galerie. Bild Tanja Holzer

Dies & Das

Magische, weiblich-sinnliche Momente in Bäch

Am Samstag eröffnete die Zürichsee-Galerie die neue Ausstellung der russischen Künstlerin Ekaterina Moré. Die besondere weibliche Kraft ihrer Bilder erstrahlt bis Ende April in Bäch.

Pure Eleganz, Sinnlichkeit und eine Spur Entrückung spricht aus den Bildern von Ekaterina Moré. Sie selbst hat es am Samstag wegen den Schneemassen bedauerlicherweise nicht bis in die Schweiz geschafft, sondern blieb im deutschen Zugchaos stecken. Unzählige Kunstinteressierte fanden jedoch den Weg zur Vernissage am frühen Abend in der Zürichsee-Galerie in Bäch.

Eleganz von A bis Z

Von «Magic Moment» bis «Rosenduft » und «Grossstadtlichter» zeigen die Werke durchgehend eine fast unheimliche Eleganz. Die Portraits weichen vom Bekannten ab, mit den Wangenknochen wird genauso die Erhabenheit und distanzierte Schönheit sichtbar. Unwiderstehlich kraftvoll, selbstbewusst und doch mit verletzlicher Note erstrahlen die Frauen. Ihr Anblick scheint stets in einer Atempause des Lebens eingefangen worden zu sein, in den wenigen Sekunden zwischen lächeln, kommunizieren und an einem Drink nippen. Die Süsse und Schwere des abendlichen Moments in der Luft, entsteht eine knisternde Atmosphäre, die der Betrachter wahrnimmt.

Von St. Petersburg nach Deutschland

In St. Petersburg in eine von Kunst geprägte Familie geboren, lebt Moré seit den 90er-Jahren im deutschen Rheinland. Ihre Bilder schufen sich bald einen Namen und waren unter anderem in ganz Deutschland, Moskau, Oslo und Paris zu sehen. Luxus-Designer vermochten sich für ihre Frauenmotive zu begeistern und so produzierte beispielsweise die Firma Rosenthal ihr wertvolles Porzellangeschirr mit Morés Werken. In den Galerieräumen in Bäch sind momentan noch einzelne Arbeiten von David Gerstein zu betrachten sowie ein Vorgeschmack auf die Skulpturenausstellung im Mai von Milan Spacek.

Informationen

www.ekaterina-more.com

Öffungszeiten

www.zuerichsee-galerie.ch

March-Anzeiger und Höfner Volksblatt

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Dies & Das

Publiziert am

09.03.2010

Webcode

schwyzkultur.ch/38ybYJ