Künstler Müfit Oezmen zwischen einem neuen Bild «Sophie» und einem alten Bild «Schmetterlingsweide». Bild Wanda Winzenried
Künstler Müfit Oezmen zwischen einem neuen Bild «Sophie» und einem alten Bild «Schmetterlingsweide». Bild Wanda Winzenried

Kunst & Design

Ein Meer aus Blumen

Zurzeit hängen wunderschöne Bilder vom Künstler Müfit Oezmen in der Zürichsee Galerie in Bäch. An der Vernissage wurden die Besucher von einem farbigen Blumenmeer begrüsst.

Der in Istanbul geborene Müfit Oezmen ist bekannt für Bilder, die Blumenlandschaften zu verschiedenen Tages- und Jahreszeiten präsentieren. Seine Bilder haben leuchtende, starke Farben und bringen eine freundliche Atmosphäre in die Zürichsee Galerie. Er wolle «die Natur und Lebensfreude in die Abgeschlossenheit von Innenräume bringen», erklärte Oezmen. Und das schafft er auch. Die Anwesenden waren entzückt. Kurt Geiger, ein Besucher der Vernissage, besitzt selbst zwei Werke von Müfit Oezmen und sagte: «Jeder Gast, der zu uns nach Hause kommt, ist verzaubert von den Bildern.» Seit 35 Jahren malt der ehemalige Galerist Müfit Oezmen. Viele seiner Bilder entstanden in seinem Ferienhaus in Südfrankreich, welches er inzwischen verkauft hat. Heute besitzt er ein Atelier in Altendorf, wo er meist innerhalb von zwei bis drei Wochen ein Bild vollendet. Er fotografiert die Objekte, die er malen möchte, lässt sie auf sich wirken und malt sie dann, manchmal naturgetreu, manchmal bringt er durch eigene Eindrücke noch andere Farben ein. «Jeder kann malen», sagte Müfit Oezmen, es sei gar nicht so schwierig.

Abwechslungsreiche Ausstellung

Durch seine Erfahrung als Galerist weiss er, dass eine Ausstellung viel interessanter ist, wenn sich nicht alle Bilder ähnlich sind, weshalb er in der Zürichsee Galerie nicht nur seine berühmten Wiesenmotive zeigt, sondern auch französische Küstenlandschaften und Bilder, die Teiche und Personen zeigen. «Ich bin dabei, etwas Neues auszuprobieren. Aber ich muss selbst noch herausfinden, was es genau sein soll», sagte er über seine Portraits. Ursprünglich wollte er seine blonde Frau abzeichnen. Da der Kontrast bei gemalten blonden Haaren nicht sehr gut sei, malte er dann doch braun- und schwarzhaarige Frauen, die er liebevoll Lulu und Sophie nannte.

Die Ausstellung «Das Fenster zur lebendigen Natur» von Müfit Oezmen in der Zürichsee Galerie in Bäch ist noch bis am 31. Dezember zu bestaunen.

www.zuerichsee-galerie.ch



March-Anzeiger und Höfner Volksblatt

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Kunst & Design

Publiziert am

07.11.2011

Webcode

schwyzkultur.ch/2MmKpU