Der Vorstand der Feldmusik Bennau mit der abgetretenen Präsidentin (von links): Meiri Kälin, Marina Bisig, Ruedi Besmer, Karin Kuster (alt Präsidentin), Peter Kälin (neuer Präsident), Joël Bachmann und Christian Hitz. Foto: zvg
Der Vorstand der Feldmusik Bennau mit der abgetretenen Präsidentin (von links): Meiri Kälin, Marina Bisig, Ruedi Besmer, Karin Kuster (alt Präsidentin), Peter Kälin (neuer Präsident), Joël Bachmann und Christian Hitz. Foto: zvg

Musik

Peter Kälin ist neuer Präsident der Feldmusik

86. Generalversammlung der Feldmusik Bennau im Hotel Post in Biberbrugg vom vergangenen Samstag. Präsidentin Karin Kuster übergab die Leitung der Feldmusik Bennau an den Vereinsweibel und Vizepräsidenten Peter Kälin.

Am vergangenen Samstag durfte Präsidentin Karin Kuster zum letzten Mal die Generalversammlung der Feldmusik Bennau mit 48 anwesenden Aktiv- und Ehrenmitgliedern eröffnen. Karin Kuster blickte in ihrem zehnten Jahresbericht als Präsidentin auf ein bewegtes Jahr mit vielen schönen Momenten zurück. Das Projekt «Chrüüz & Quäär» war ein Riesenerfolg und nicht nur für die Musikanten, sondern auch für die ganze Schule Bennau ein einmaliges Erlebnis. Anlässlich des Jahreskonzertes im vergangenen November durfte die Feldmusik Bennau das 10-Jahr-Jubiläum ihres Dirigenten Ernst May feiern. Weiter blickte Karin Kuster auf die vergangenen zehn Jahre als Präsidentin zurück und betonte, sie habe sehr viel dazugelernt. Ein spannendes, intensives und emotionales Vereinsjahr war es auch für Musikkommissionspräsident Martin Grätzer.


Erfolgreiches Projekt


Als Höhepunkte des vergangenen Vereinsjahres nannte er das Projekt «Chrüüz & Quäär» mit total 150 Mitwirkenden, drei Aufführungen und zwei Eigenkompositionen. Das Projekt sei ein Erfolg gewesen und eine super Werbung für den Verein. Am vergangenen Jahreskonzert habe die Feldmusik Bennau eine tolle Leistung gezeigt, obwohl der Schwierigkeitsgrad im ersten Konzertteil an der oberen Grenze lag. Als grösste Herausforderung der Musikkommission nannte Martin Grätzer die Besetzung aufgrund der vielen dispensierten Aktivmitglieder. Dirigent Ernst May schilderte in seinem Jahresbericht einige Gedanken zum vergangenen Vereinsjahr. Das Projekt «Chrüüz & Quäär» bereitete ihm besondere Freude, da Jung und Alt mit den unterschiedlichsten Fähigkeiten zusammen ein Projekt auf die Beine gestellt hatten. Ernst May bedankte sich nochmals beim Verein für das Jubiläumskonzert im letzten Jahr. Auch der Dirigent hob den grossen Aufwand im Zusammenhang mit der Besetzung und Organisation von Aushilfen hervor. Er bittet die Mitglieder, längere Absenzen oder Auslandaufenthalte jeweils so früh als möglich zu melden.


Erfreuliches Jahresergebnis


Kassierin Michelle Gübeli durfte eine erfreuliche Jahresrechnung präsentieren. Die Feldmusik Bennau konnte das Vereinsjahr mit einem Gewinn von rund 17’000 Franken abschliessen. Dieser konnte vor allem durch die Festwirtschaft an der Chilbi und das Projekt «Chrüüz & Quäär» erreicht werden. Einen Teil des Jahresgewinnes wird die Feldmusik Bennau im laufenden Jahr bereits in ein eigenes Marimba investieren.


Neuer Präsident


Die Generalversammlung durfte am Samstag die beiden Musikanten Marina Bisig (Klarinette) und Joël Bachmann (Waldhorn) in den Verein aufnehmen und musste einen Austritt zur Kenntnis nehmen. Die Feldmusik Bennau zählt neu 54 Aktivmitglieder. Aktuarin Edith Fässler und Materialverwalter Roland Zehnder wurden mit Applaus für zwei weitere Jahre gewählt. Präsidentin Karin Kuster konnte ihr Amt an Vereinsweibel und Vizepräsident Peter Kälin übergeben. Neu in den Vorstand gewählt wurde zudem Christian Hitz. Eveline Schuler und Andreas Ochsner werden die Musikkommission für zwei weitere Jahre unterstützen. Meiri Kälin stellte sich als Veteranenobmann nicht mehr zur Verfügung. Nach regen Diskussionen und einer kurzen Unterbrechung durfte die Feldmusik Bennau Ruedi Besmer als neuen Veteranenobmann wählen. Im Ausblick hob Karin Kuster die Teilnahme am Musikpreis Grenchen hervor. Die Feldmusik Bennau wird sich am 21. April 2018 in Grenchen mit weiteren Blasorchestern der 1. Klasse respektive Höchstklasse messen. Nach einem feinen Abendessen wurde Karin Kuster gebührend verabschiedet und ihr für die gesamthaft 19 Jahre im Vorstand, davon 10 Jahre als Präsidentin, herzlich gedankt.


Einsiedler Anzeiger / mitg

Autor

Einsiedler Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

09.03.2018

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schwyzkultur.ch/Km1P4A