Musik

Brachiale Töne und Gänsehautmomente

Diese Schwyzer Metalband will hoch hinaus: No Less Violent veröffentlicht heute eine Live-EP – und peilt die grosse Festivalbühne an.

Normalerweise geht’s bei der Schwyzer Band No Less Violent brachial zu und her. Dass sie es aber auch auf die «Less Violent»-Art und Weise – also eben weniger brachial und heftig – können, bewiesen sie an der Taufe ihres ersten Studioalbums «Revelation» letzten Dezember im Kult-Turm in Seewen. Denn da spielten sie die sanfte Akustikversion ihres Songs «Crumbling Building» zusammen mit Silvio Costa von der befreundeten Band Desert Lily – und sorgten beim eigentlich Heavy-Metal-lastigen Publikum für Gänsehaut. Heute Freitag erscheint eine Live- EP (Extended Play) von diesem denkwürdigen Auftritt im Kult-Turm mit den drei Songs «Crumbling Building», «Inner Voice» und «Lies». Die Livever sionen der ersten beiden der drei Songs wurden bereits letzten Monat veröffentlicht und laufen online bereits ganz gut, wie Bandmitglied Stefan Bär (Bass/ Vocals Clean) verrät. In diesem Jahr stehen bei der Schwyzer Band noch Auftritte in Lauerz, Alpnach, Zug, Basel und erneut im Kult-Turm an.

 

Auftritte an Festivals werden angestrebt

Die Mitglieder der 2024 neu formierten Band scheinen zufrieden mit der Entwicklung ihrer musikalischen Laufbahn zu sein. Kein Wunder: Die drei erwähnten Songs handeln nämlich auch davon, Vergangenes hinter sich zu lassen («Crumbling Building»), den Weg von Verzweiflung zu innerer Stärke zu finden («Lies») sowie auf die eigene innere Stimme zu hören («Inner Voice»). Den eigenen Weg will No Less Violent auch weiterhin beschreiten: Ihr Ziel ist es, 2027 weitere Liveauftritte – insbesondere an Festivals – zu haben, weitere Songs zu schreiben und: «Wer weiss, vielleicht gibt es ja bald ein zweites Album», meint Bär augenzwinkernd.

 

Bote der Urschweiz / Damian Bürgi

Autor

Bote der Urschweiz

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Kategorie

  • Musik

Publiziert am

07.08.2026

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