Neue Leitung (von links): Präsident Philipp Auf der Maur, Nüsslervater Wini Heinzer, Vize Thomas Schelbert und Ehrenmitglied Res Müller. Bild: Josias Clavadetscher
Neue Leitung (von links): Präsident Philipp Auf der Maur, Nüsslervater Wini Heinzer, Vize Thomas Schelbert und Ehrenmitglied Res Müller. Bild: Josias Clavadetscher

Dies & Das

Philipp Auf der Maur neuer Brunner Nüsslerpräsident

Rochaden im Vorstand der Nüsslergesellschaft Brunnen-Ingenbohl: Philipp Auf der Maur übernimmt neu das Präsidium, Wini Heinzer und Thomas Schelbert die Rott-Führung. Der bisherige Präsident Andreas Müller wurde zum Ehrenmitglied ernannt.

Die Nüsslergesellschaft Brunnen-Ingenbohl hat gestern an einer amüsanten und manchmal fast übermütigen GV mehrere Chargen neu besetzt. Zurückgetreten sind nach 14 Vorstandsjahren Präsident Res Müller, nach 10 Jahren Orangenchef Wädi Marty und nach 20 Jahren Rechnungsprüfer Toni Gwerder. Neu zum Präsidenten gewählt worden ist der bisherige Vizepräsident Philipp Auf der Maur. Seine Nachfolge tritt Remo Ehrler an, neuer Orangenchef ist Pirmin Langenegger, neuer Revisor Ueli Bär.


Wini und Thümy als Nüsslerväter-Duo


Da sich die bisherige Besetzung der beiden Nüsslervater-Ämter mit grossem Durchhaltevermögen ziemlich bewährt hat, setzte die Versammlung auf eine Weiterführung genau dieser Strategie. Neu als Nüsslervater gewählt wurde der bisherige Stellvertreter Wini Heinzer, neuer Stellvertreter wurde Thomas «Thümy» Schelbert. Damit haben die Nüssler gleichzeitig Traditionen übersprungen oder verknüpft: Erstmals in der Brunner Fasnachtsgeschichte werden die beiden Rotten von zwei amtierenden Samichläusen geführt. Das wird sicher funktionieren, befürchtet wurden gestern höchstens Kostümverwechslungen. Die bisherigen Vorstandsmitglieder Christoph Clavadetscher, Werner Betschart, Cinderella Schelbert und Emmi Müller wurden wieder bestätigt. Mandatswechsel ziehen meistens auch Ehrungen nach sich. Für seine Leistungen und sein Engagement wurde der zurücktretende Präsident Res Müller zum neuen Ehrenmitglied ernannt. Der zurückgetretene Orangier Wädi Marty und die langjährigen Sammler Martina Mettler und Michael Mettler wurden mit dem Goldenen Blätz ausgezeichnet. Nach dem intensiven Programm des letzten Jahres mit grossen Auftritten, unter anderem im deutschen Willstätt, geht es 2019 etwas ruhiger an. Geplant ist neben dem traditionellen Programm ein Gastspiel in Wattwil. Neu ist, dass die Ingenbohler Rott jeweils nach dem Mittag beim Restaurant Salvi & Gino startet und dass nach dem Schaunüsseln um 15.45 Uhr die Rott noch weiterzieht und erst später «freien Ausgang» erhält. Die Finanzen haben einen Verlust von 64000 Franken eingefahren. Das war aber so geplant, ist abgedeckt und durch die beiden Priisnüssle und die Blätz-Statue begründet.


Bote der Urschweiz / Josias Clavadetscher

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Dies & Das

Publiziert am

14.01.2019

Webcode

schwyzkultur.ch/jM2MJ3