Die frechen Briten Garathy and Thom waren die Publikumslieblinge und agierten stets vor einer grossen Zuschauerkulisse. Bild Silvia Camenzind
Die frechen Briten Garathy and Thom waren die Publikumslieblinge und agierten stets vor einer grossen Zuschauerkulisse. Bild Silvia Camenzind

Dies & Das

Spettacolo bot jedem Besucher etwas

Die dritte Ausgabe des Spettacolos war ein voller Erfolg. Der Künstlermix stimmte, das Wetter ebenso, und das Publikum kam in Scharen.

Hast du die Giraffen schon gesehen?» Das war eine der häufigsten Fragen, wenn man Bekannte traf und durch das Spettacolo am Brunner See schlenderte. Die drei Giraffen zu sehen, war ein besonderes Erlebnis. Aus der Ferne betrachtet, schienen sie beim Eindunkeln wie aus dem Kinderzoo entwichen. Sie streckten die Hälse in die Bäume, in die Palmen und neugierig in die Taschen der Besucherinnen und auf die Handys der Besucher. Was so leicht schien, war jedoch schwere Arbeit. Unter den Giraffenkostümen steckten die Künstlerinnen des Teatro Pavana, eines professionellen Stelzentheaters.

Neu mit Walking Acts

Erstmals bot das Spettacolo mehrere Walk Acts an, was beim Publikum überaus gut ankam. Während man über das Gelände schlenderte, waren sie plötzlich da und spielten mit dem Publikum. Die absoluten Lieblinge des Spettacolo- Publikums waren Garathy and Thom. Sie wurden bei ihren Shows von Beginn an umlagert. Aber Achtung, plötzlich nämlich steht man mitten auf der Bühne und ist Teil der Show mit britischem Humor. Neben diesen zwei schrillen Komikern hatte es auch Platz für leise Töne, poetische Akrobatik und skurrile Gaukler. Die Zahlen sind imposant. Insgesamt traten mehr als 50 Strassenkünstler aus 13 Nationen auf neun Bühnen auf und boten bis am Sonntagabend 190 Shows. Da konnte man verweilen, wenn einem etwas gefiel, und wenn nicht, weiterziehen zur nächsten Show und diese Künstler mit Hutgeld belohnen, denn dieses war die Gage der Künstler.

Künstler lobten den Spielort

«Wir sind sehr zufrieden», bilanzierte gestern Abend der zufriedene Festivalleiter David Clavadetscher. Er sprach von Wetterglück. Denn der Regen zog mit kleinen Ausnahmen an Brunnen vorbei. Sogar am Samstagnachmittag, als Schlechtwetter vorausgesagt worden war, blieb es trocken. Das Spettacolo ging reibungslos über die Bühne. «Sehr erfreulich für einen Anlass dieser Grössenordnung», sagte Clavadetscher. Vonseiten der Künstler sei zudem auch der herrliche Spielort am See gelobt worden.Mit 20 000 Besucherinnen und Besuchern war die dritte Ausgabe des Spettacolos erfolgreicher als die zweite vor zwei Jahren.

Höfner Volksblatt und March-Anzeiger (Silvia Camenzind)

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Dies & Das

Publiziert am

23.08.2016

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schwyzkultur.ch/aZSAR3