Timo und Claudia Konietzka: Das Brunner Bartlipaar 2012 wird im Dorf für eine tolle Fasnacht sorgen und vermutlich auch nationales Medienecho auslösen. (Bild Josias Clavadetscher)
Timo und Claudia Konietzka: Das Brunner Bartlipaar 2012 wird im Dorf für eine tolle Fasnacht sorgen und vermutlich auch nationales Medienecho auslösen. (Bild Josias Clavadetscher)

Dies & Das

Timo Konietzka ist Bartlivater

Das ist garantiert der sportlich erfolgreichste Bartlivater, den Brunnen und die Welt je gesehen haben: Timo und Claudia Konietzka sind als Bartlipaar 2012 in ihr Amt eingesetzt worden.

Anders als in den letzten Jahren ist das Bartlirätsel diesmal gleich von 68 Fasnächtlern geknackt worden. Sie alle haben richtig getippt: Bartlivater 2012 ist Timo Konietzka. Kein Wunder, wurde das Rätsel breit gelöst, wenn der neue Bartlivater sogar in Wikipedia eingetragen ist. Mit dieser Wahl haben die Brunner echte Prominenz, viel Gastlichkeit und Gemütlichkeit auf den Bartlithron geholt. Bei den Konietzkas im Gasthaus Ochsen mitten im Dorf wird einiges ablaufen, die Fasnacht wird vermutlich auch eine sportliche Sache.

Wirblige Sport-Lounge aufgeführt

Schon die Hauptversammlung der Bartligesellschaft hat sich darauf ausgerichtet. Der Bartlirat ist gemäss dem Brunner Fasnachtsmotto 2012 («Von Sport & Spass hat jeder was!») sujetkorrekt aufgetreten. Gewichtig dominiert von einem Sumo-Ringer und Arnold Bodybuild-Schwarzenegger. Eine (fast) perfekte Imitation von Mathias Hüppi lud aus dem Publikum ehemalige Sportgrössen in die «SF Sport- Lounge» ein. Dabei kamen auch absolute Randsportarten wie das einsame Strahlen im Gebirge, der überaus anstrengende Beizensport, das sportpolitische Seilziehen der Mini-Fifa zwischen dem FCB und dem FCI (Internationale?) oder der Extrem-Hochleistungssport Nüsseln zur Sprache. Erst am Schluss wurde in der Lounge erraten, wer der Supersuperfasnachtssportler 2012 sein wird: Konietzka. Das Bartlipaar 2012 Timo und Claudia Konietzka wurde offiziell in sein Amt eingesetzt, beide hocherfreut und strahlend. Timo erklärte: «Ich habe im Leben schon viele Höhepunkte erlebt, aber von so vielen Damen abgeküsst worden bin ich noch nie.» Er betonte auch, dass es einzigartig sei, wie er in der Schweiz, in dieser wunderbaren Gegend und in Brunnen aufgenommen worden sei. «Wir fühlen uns sehr wohl hier», darum wolle man auch etwas zurückgeben. Timo versprach, dass man keinen Tropfen auslassen werde.

Goldener Bartli verliehen

Bei den Ehrungen wurde der Goldene Bartli an Hedi Kistler-Auf der Maur und an Berti Lüönd verliehen, die beide seit zehn Jahren schon als Sammler unterwegs sind. Mit einem Geschenk aus dem Château wurde alt Präsident Willi Hüsler geehrt, ebenfalls schon seit zehn Jahren Sammler, aber bereits Goldbartliträger. Umzugschef Carlo Arioli wird dieses Jahr am Schmutzigen Donnerstag erneut einen prachtvollen Umzug präsentieren können. Die Person des Bartlivaters wird da noch einiges auslösen, wenn man an den goldenen Schuh, Timos kurzes Trainingshöschen oder an das tägliche Güggeli-Bankett denkt. Auch an freien Sujets fehlt es nicht, wenn man an den Ameisensitzer Martin Horat, den uniformierten Gemeinderat von Muotathal, die Agro-begründete Strassengrabenlandschaft, an Nova Brunnen, das jubilierende Rütlischiessen, die Euro-Krise oder Berlusconien denkt. Am Mittwoch, 11. Januar, findet übrigens die Umzugs- und Wagenbausitzung statt.

Bartliumzüge werden digitalisiert

Die Bartligesellschaft ist momentan daran, die bisherigen Aufnahmen von Bartliumzügen, die auf Film und Videos vorhanden sind, digital zu erfassen. Sie werden auf die nächste Herbstversammlung hin auf DVD erhältlich sein.

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

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  • Dies & Das

Publiziert am

09.01.2012

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schwyzkultur.ch/3Ux96C