Auch «Nicht-Männer» durften mit dem Männerchor mitsingen, aufgefordert von Kultur-Präsidentin Silvia Schranz (rechts) und geleitet von Dirigentin Erika Fässler. Bild Josias Clavadetscher
Auch «Nicht-Männer» durften mit dem Männerchor mitsingen, aufgefordert von Kultur-Präsidentin Silvia Schranz (rechts) und geleitet von Dirigentin Erika Fässler. Bild Josias Clavadetscher

Dies & Das

Über 200 Bewerbungen für «Spettacolo»

Der Trägerverein «Kultur Brunnen» hat das Feld von «Kammeraktivitäten » längst verlassen und führt auch Grossanlässe im Programm: Spettacolo, Brunnen kocht, Skulpturenwoche.

Bescheiden angefangen, mit gutem Gefühl ausgebaut, ständig kreativ, oft überraschend, immer grösser geworden und nach 26 Jahren jetzt fest etabliert. «Kultur Brunnen» hat neben dem vielseitigen kulturellen Angebot in verschiedensten Sparten inzwischen auch drei Grossanlässe im Portefeuille, die sogar überregionale Bedeutung erlangt haben. Neben der traditionellen Skulpturenwoche sind dies seit der Leistungsvereinbarung mit der Gemeinde auch der Grossanlass «Brunnen kocht» und seit der Glanzidee von 2012 das Strassenkünstlerfestival «Spettacolo». Geschickt kommen diese Glanzlichter auch koordiniert im Zwei-Jahres-Rhythmus gut nebeneinander vorbei.

Budget von 110000 Franken

Vom 15. bis 17. August ist es wieder so weit: Die Strassenkünstler und Tausende begeisterte Besucher werden die Seepromenade und den Auslandschweizerplatz in eine Meile der Gaukler, Akrobatik, Musik und Wunder verwandeln. Wie OK-Präsident David Clavadetscher erklärte, sind nach dem Grosserfolg der ersten Durchführung mehr als 200 Bewerbungen von Strassenkünstlern aus der ganzen Welt in Brunnen eingegangen. Das will was heissen. Ergänzt mit einer eigenen Auswahl werden 50 davon auftreten, darunter sogar Künstler aus Japan und Kanada. Die rund 20 verschiedenen Gruppen und Solisten werden auf sechs offenen Bühnen und Schauplätzen ihr Programm zeigen, ebenso steht ein Zirkuszelt bereit. Weiter wird eine Gastro- Meile für die kulinarische Seite sorgen und ein buntes Kinderprogramm angeboten. Im Einsatz stehen werden über 200 Helfer. Da sei man noch auf der Suche, ebenso wie noch Gönner und Sponsoren gesucht sind. Immerhin handelt es sich um ein Budget von 110 000 Franken. Gemäss der Tradition von Strassenfestivals wird kein Eintritt erhoben, die Künstler aber mit dem berühmten «Hutgeld» belohnt.


Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Dies & Das

Publiziert am

30.04.2014

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schwyzkultur.ch/pVRvi6