Die Preisträger (von links) Michael Krummenacher, Sr. Gielia Degonda und Heidi Züger mit Bildungsdirektor Michael Stähli. Bild: Nadine Annen
Die Preisträger (von links) Michael Krummenacher, Sr. Gielia Degonda und Heidi Züger mit Bildungsdirektor Michael Stähli. Bild: Nadine Annen

Dies & Das

«Würdige Preisträger gefunden»

Der Kanton dürfe sich glücklich schätzen, für die Schwyzer Kultur so hervorragende Botschafter zu haben, kommentierte Regierungsrat Stähli gestern die Übergabe der Anerkennungs- und Förderpreise.

«Heute ist für die Kulturkommission und den Regierungsrat ein Freudentag. Diese Feier ist ein positives Signal dafür, dass wir im Kanton Schwyz eine lebendige und vielfältige Kulturlandschaft haben.» Mit diesen Worten begrüsste Franz-XaverRisi, Kulturbeauftragter des Kantons, gestern Abend die Anwesenden zur Übergabe der kantonalen Anerkennungs- und Förderpreise in der Aula des Theresianums.

Vielfältige Kulturlandschaft

Die Vielfältigkeit der Kulturlandschaft zeigte sich in der Tat an den drei Preisträgern des Abends:Für ihr Lebenswerk mit dem kantonalen Anerkennungspreis geehrt wurde die bildende Künstlerin Sr. Gielia Degonda. Einen kantonalen Förderpreis erhielten die Schauspielerin Heidi Züger und Filmemacher und Regisseur Michael Krummenacher. Die Wahl derPreisträger sei der Kulturkommission und dem Regierungsrat nicht leichtgefallen, erklärte Bildungsdirektror Michael Stähli. Dennoch sei man sich sicher, würdige Preisträger gefunden zu haben. Die Ehrung habe indes eine doppelte Bedeutung: «Sie ist zum einen Dank an die drei Preisträger für ihr bisheriges kulturelles Schaffen.» Insbesondere für Heidi Züger und Michael Krummenacher sei es aber auch eine Verpflichtung und Ansporn, auf diesem Weg weiterzufahren und auch in Zukunft mit ihren Werken zu überraschen, zum Nachdenken zu bringen und zu begeistern.»

Anregen, überraschen, begeistern

Dass die Preisträger ohne Zweifel zum Nachdenken anregen, überraschen und vor allem begeistern, wurde auch in den Würdigungen durch die Laudatoren deutlich. Zeno Schneider kam kaum mehr aus dem Schwärmen von Heidi Zügers Schauspielkünsten heraus. Martina Clavadetscher erklärte, wie leicht es war, eine Laudation für Michael Krummenacherals «so talentierter Filmemacher» aber auch «feiner Mensch mit grossem Herz» zu schreiben und Urs Sibler kündigte seine Laudation als «Liebeserklärung an Sr. Gielia Degonda» an. Pianist Dmitri Demiashkinsorgte für die herausragende musikalische Umrahmung der Feier und spielte am Flügel Stücke von Tschaikowski, Chopin und Schubert.

Bote der Urschweiz (Nadine Annen)

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Dies & Das

Publiziert am

28.09.2016

Webcode

schwyzkultur.ch/qJX6Nq