Feurige Farben: Gerda Piso vor ihrem Bild «Flamenco». Sie erklärte dazu, dass erst im Verlaufe des Malens an diesem Bild die Idee zu dieser Figur in ihr aufgekommen sei. Bild Christoph Jud
Feurige Farben: Gerda Piso vor ihrem Bild «Flamenco». Sie erklärte dazu, dass erst im Verlaufe des Malens an diesem Bild die Idee zu dieser Figur in ihr aufgekommen sei. Bild Christoph Jud

Kunst & Design

Gerda Piso zeigt ihre Werke

Die Aeskulap-Klinik in Brunnen präsentiert die vorläufig letzte Kunstausstellung in ihren Räumlichkeiten. Die Klinik wird umgebaut. Von Gerda Piso werden derzeit Aquarellbilder präsentiert.

In verschiedenen der Öffentlichkeit zugänglichen Räumen der Aeskulap-Klinik in Brunnen sind bis am 20. Oktober Bilder der im Kanton Nidwalden wohnhaften Kunstmalerin und Kunstpädagogin Gerda Piso ausgestellt. Die gebürtige Holländerin stellt nicht zum ersten Mal in der Brunner Klinik im Park aus.

Kunst der Malerei und Medizin

Chefarzt Cesar Winnicki suchte bei seiner Ansprache anlässlich der Vernissage einen Zusammenhang zwischen der Kunst der Malerei und der Kunst der Medizin. Die Medizin sei besonders früher Handwerk der Heilkunst genannt worden, dessen Ausführung Emotion und Gefühl verlange. Winnicki stellte auch fest, dass viele Ärzte Kunst machen, die einen schreiben, andere musizieren, oder es gibt eben auch solche, die malen. Einer davon ist auch Winnicki selbst. Er besuchte kürzlich einen Malkurs bei Gerda Piso. Das Thema war experimentelles Aquarellieren. Und genau um diesesThema geht es bei der Ausstellung in der Aeskulap-Klinik.

Aquarell mit Mischtechnik

Gerda Piso ist Gründerin und Leiterin des Kunstateliers Luzern, wo sie auch in der Aquarell- und Zeichenschule unter anderem das erwähnte experimentelle Aquarellmalen mit Mischtechnik lehrt. Die in Brunnen ausgestellten Bilder sind ebenfalls Aquarelle inAcryl und Mischtechnik. Sie weisen Struktur und wenig glatte Flächen auf. Eigentlich wisse sie am Beginn des Malens an einem Bild nicht, was sie genau darstellen möchte. Erst bringe sie die Grundfarbe auf, füge andere Farben hinein, daraus entstünden wieder neue Farben, und erst im Verlauf des Malens füge sie den Farben eine Figur hinzu, lasse darin eine Figur aufleben, erklärte die Künstlerin dem «Boten». Die Ausstellung von Gerda Piso sei für mindestens zwei Jahre die letzte Ausstellung in der Aeskulap-Klinik, da diese einen grossen Umbau erfahren werde, informierte Chefarzt Winnicki die Gäste.

Bote der Urschweiz (Christoph Jud)

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Kunst & Design

Publiziert am

09.09.2011

Webcode

schwyzkultur.ch/F1UYdV