Der in Brunnen aufgewachsene Ugo Rondinone wird in Paris gefeiert.
Der in Brunnen aufgewachsene Ugo Rondinone wird in Paris gefeiert.

Kunst & Design

Zwölf Rondinone-Figuren neben dem Louvre

Es ist der grosse Kultur-Event von Paris, das «Festival d’automne». Aus den momentan laufenden 350 Veranstaltungen und Aktionen sticht als einer der Höhepunkte die Werkschau von Ugo Rondinone hervor. Er ist in Brunnen aufgewachsen und macht Weltkarriere.

Das «Festival d’automne » überzieht die Seine-Stadt wie ein Netz. An 31 Standorten, darunter auch dem Centre Pompidou, der Orangerie in Versailles, dem Louvre oder der Opera, wird inszeniert, ausgestellt, präsentiert, installiert. In den 38 Jahren, seit es dieses Festival gibt, hat es sich zum heutigen zentralen Herbstanlass in dieser Weltstadt entwickelt.

Gefeierter Star:Ugo Rondinone

Eröffnet worden ist das Festival am 17. September, abgeschlossen wird es am 15. November. In diesen zwei Monaten sind es total 350 Events, die zu sehen und erleben sind, mit bisher unbekannten Newcomern, aber auch mit gefeierten Stars. Zu der zweiten Kategorie gehört Ugo Rondinone. Wer derzeit vor dem Louvre in den Gärten der Tuilerien spaziert, der trifft auf zwölf monumentale Skulpturen. Jede stellt einen Monat des Jahresablaufs dar. Die Figuren mit dem Sammeltitel «Sunrise east» sind gleichzeitig grotesk, maskenhaft und surreal. Auf alle Fälle lassen sie den Betrachter nicht gleichgültig. Neben dieser Ausstellung in den Tuilerien zeigt Rondinone auch die Installation «How Does It Feel?» im «Le Centquatre», einem Kulturzentrum der Stadt Paris.

Weltkarriere absolviert

Der 45-jährige Ugo Rondinone ist in Brunnen aufgewachsen. Nach der Ausbildung zum Lehrer hat er sich schnell dem Kulturbetrieb zugewandt und internationale Karriere gemacht. Er gilt heute als einer der wenigen Schweizer Kunstschaffenden, die globales Echo haben. Rondinone lebt in Zürich und New York. Pro Jahr ist er jeweils in rund einem Dutzend Ausstellungen in bekannten Galerien und grossen Museen in Städten rund um die Welt zu sehen.

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Kunst & Design

Publiziert am

03.10.2009

Webcode

schwyzkultur.ch/rUu9Er