Das Koffertheater von Anita Schorno fand bei den Kindern grossen Anklang.
Das Koffertheater von Anita Schorno fand bei den Kindern grossen Anklang.

Literatur

Autorin kam mit ihrem Koffertheater

Anita Schorno, die Schriftstellerin aus Immensee, erzählte gestern Vorabend Geschichten in der Galerie am Leewasser. Das kam nicht nur bei den kleinen Zuhörern super an.

Das Wetter war fast zu schön für eine Lesung. Doch die Autorin Anita Schorno hatte Glück: Bis zum letzten Platz – und in der ersten Reihe alles Kinder – war der Raum in der Galerie am Leewasser besetzt, als sie zur angekündigten «Wortmagie für Klein und Gross» ansetzte. Anita Schorno brachte ihr Koffertheater mit. Eines der anwesenden Kinder wusste gar den japanischen Ursprungsnamen «Kamishibai». Statt im Bilderbuch zu blättern, zieht die Erzählerin die Bilder aus dem Koffer.

Fesselndeneue Geschichte

Schornos neueste Kindergeschichte heisst «Kommt einer des Weges » und erzählt von «öpper», der zu den Tieren in den Wald kommt, der andersartig aussieht und sich anders benimmt. Während des Erzählens zeigte sich: Die Schriftstellerin schreibt nicht nur wunderbare Geschichten, sie kann sie auch fantastisch interpretieren. Mit theatralischem Talent imitiert sie die Stimmen der Waldtiere, variiert die Geschichte in Rhythmus und Betonung und lebt dazu in ihrer Mimik mit, sodass sie nicht nur die Kinder an ihre Geschichte fesselt. Während der Erzählung rätselten die Kinder noch, ob «dr Öpper» nun ein Bär oder ein Biber ist. Am Schluss war eines der Kinder vom Biber überzeugt und hatte – wie das nächste Bild im Koffertheater zeigte – völlig recht.

Selber Träume aufschreiben

Die Schriftstellerin ermunterte die Kinder, eigene Geschichten aufzuschreiben, vielleicht was sie träumen, denn sie habe als Kind auch immer Lustiges geträumt. Danach gab sie noch einige Kostproben ihrer Gedichte, die besonders in Mundart nahegehen. Anita Schornos Lesung bildete als Beitrag von Kultur Brunnen den Abschluss des 10-Jahr-Jubiläums der Galerie am Leewasser.

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Literatur

Publiziert am

18.04.2011

Webcode

schwyzkultur.ch/fZ7wMS