Die Blauen: Weil Brunnen zwei Jodlerklubs hat, werden die Jodlerinnen und Jodler des Jodlerklubs Alpenklänge nach ihrer Kostümfarbe bezeichnet.
Die Blauen: Weil Brunnen zwei Jodlerklubs hat, werden die Jodlerinnen und Jodler des Jodlerklubs Alpenklänge nach ihrer Kostümfarbe bezeichnet.

Musik

Auf hohem Niveau unterhalten

Mit Jodelklängen, Juuzen, Tambouren, Ländler- und klubeigener Hausmusik kamen weit über 400 Gäste in den Genuss eines volkstümlich geprägten und abwechslungsreichen Unterhaltungsabends des Jodlerklubs Alpenklänge Brunnen.

Mit ein paar lüpfigen Tänzchen stimmte das Ländlertrio Bergbuebä am Samstag in der Aula Brunnen die Gäste auf den Jodlerabend ein. Mit dem «Rigisennenlied» von Robert Fellmann eröffnete der Jodlerklub Alpenklänge Brunnen das volkstümliche Abendprogramm. Anmutig und stolz standen die beiden Vorjodlerinnen und die 17 Jodler auf der Bühne. Die Hände in den Schürzen und Hosentaschen verborgen, die Gesichter abwechslungsweise dem Publikum oder der Dirigentin Rita Ehrler zugewandt.

Frauen gaben Ton an

Sie und ihre Tochter gaben als Dirigentin und Vorjodlerin den Ton beziehungsweise den Jodel an, und die Jodler folgten mit ihren Begleitstimmen. Hörbar ist der Jodel hauptsächlich im Refrain eines Jodellieds, die Strophen wurden gesungen und enthalten Text. «Vorjodlerinnen oder Vorjodler und Jodler sind mit den Rollen des Leadgesangs und den Backgroundstimmen in einer Band vergleichbar», erklärte Nicole Ehrler dazu.

Tambouren und Solojodlerin

Nach dem zweiten Jodellied «E nöie Tag» folgte der erste Programmteil derTambouren aus Steinen. In diesem traditionellen Block spielte die Gastformation unter der Leitung von Martin Schibig die beiden Stücke «Baselstab » vonWilly Blaser und «Furioso» von Ivan Kim. Die Tambouren spielten mit einer ausgeprägten Dynamik und boten zwei Höchstklassekompositionen, die von den Zuhörerinnen und Zuhörern mit zweifachem Applaus belohnt wurden. Dem Auftritt der Tambouren folgte der Auftritt von Nicole Ehrler als Solojodlerin. Zusammen mit Peter Achermann an der Handorgel sang und jodelte sie das Lied «Meitschi, hänkit nid der Chopf» von Jakob Ummel. Auch sie begeisterte und überzeugte auf Anhieb.Als Zugabe präsentierte sie den Gästen den Juuz «Mungg». Im Unterschied zum Jodellied ist der Juuz nur gejodelt.

Gekonnt vorgetragen

Vor den Ständchen der «Huusmusik des Jodlerklubs Alpenklänge» kamen die Jodlerfreunde in den Genuss der Jodlerfamilie Herger aus Buochs. Ihr erstes Stück hiess «Eysä Bärg». Gekonnt und mit viel Schalk in Stimmen und Mimik besangen die sechs Geschwister in dieser Eigenkomposition von Sepp Herger ihren Hausberg. Mit dem zweiten Stück «Die Dorothee» trugen sie ein traditionelles Lied vor, das die Gäste oft zum Lachen brachte. Die «Huusmusik» des Jodlerklubs Alpenklänge vollendete den ersten Programmteil mit dem Schottisch «Dr Rigitüfel » von Rees Gwerder und «S’ Kursaaltänzli» von Pauli Heinzer.

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

11.10.2010

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