Liebliche Klänge: Die Brunner Waldstätter- Musikanten erfreuten gestern in ihrem zweistündigen Programm eine grosse Zuhörerschaft. Bild Bruno Facchin
Liebliche Klänge: Die Brunner Waldstätter- Musikanten erfreuten gestern in ihrem zweistündigen Programm eine grosse Zuhörerschaft. Bild Bruno Facchin

Musik

Ausklang eines Jubeljahres

Das Konzert der Waldstätter-Musikanten hat für Ende November Tradition und füllt regelässig den grossen Saal im «Waldstätterhof» in Brunnen.

«Wir durften in diesem Jahr nicht nur unseren 25. Geburtstag feiern, sondern auch das 20-jährige Bestehen der IG Schweizer Blaskapellen», stellte Präsident Josef Betschart bei der Begrüssung vor dem traditionellen Konzert fest. Ganz spezielle Grüsse richtete er an Toni Schuler aus Morschach, der, wie Betschart erklärte, heuer seinen 80. feiern durfte. Schuler, langjähriges Aktivmitglied der Waldstätter-Musikanten, habe in seinem Musikantenleben rund 40 Werke komponiert. «Davon werden Sie, liebe Besucher, heute deren fünf geniessen dürfen», so Betschart.

Eine «liebliche» Musik

Die Waldstätter-Musikanten, unter der Leitung von Stephan Zimmermann, sind in Brunnen ein Markenzeichen und spielen in einer klassischen Egerländer-Besetzung. Für den Laien heisst das, zwei Klarinetten, ein Bariton, zwei Tenorhörner, fünf Flügelhörner, zwei Posaunen, je ein B- und S-Bass, ein Schlagzeug und eine Trompete. Als Gesangsduo wirkten Franziska Schuler und Ralf Jungreithmair mit. Für den Laien, wie den Schreibenden, tönt Egerländermusik eher lieblich, was vermutlich auch auf die Vorherrschaft der verschiedenen Hörner zurückzuführen ist. Fakt ist jedoch, dass vermutlich das fachkundige Publikum im Saal die Mehrheit ausmachte, doch alle Anwesenden waren sich einig: «Qualitativ hochstehend, und das Ensemble müsste,wenn nicht schon vorhanden, so gegründet werden.»

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

25.11.2013

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schwyzkultur.ch/7RkEtm