Die beiden Künstler: Steff la Cheffe und Padi Bernhard coverten einen Song des jeweils anderen. (Bild: SRF/Lukas Mäder)
Die beiden Künstler: Steff la Cheffe und Padi Bernhard coverten einen Song des jeweils anderen. (Bild: SRF/Lukas Mäder)

Musik

Bernhard bei «cover me» dabei

Am 1. Juli startet die neue Staffel des SRF-Formats «cover me». In dieser Sendung müssen jeweils eine Musiklegende und ein Rapper einen Song des jeweils anderen covern. Mit dabei ist auch Padi Bernhard.

«Cover me» geht in die zweite Runde. Das Schweizer Fernsehen zeigt ab 1. Juli die zweite Staffel dieses speziellen TV-Formates. Bei «cover me» treffen sich jeweils ein Musiker aus dem Hip-Hop-Genre und eine gestandene Grösse aus dem Schlager- oder Pop-Metier. Begleitet und moderiert wird das Ganze von Moderator und Entertainer Knackeboul. Mit von der Partie ist dieses Jahr auch Mash-Sänger Padi Bernhard. Er hat mit der Berner Rapper- und Beatboxerin Steff la Cheffe zusammengearbeitet und ihren Song «Annabelle» gecovert. An ihr lag es, eine Hip-Hop-Version aus dem Mash-Hit «Ewigi Liäbi» zu machen. «Ich habe die letzte Staffel intensiv verfolgt und war davon begeistert. Das Projekt hat mich fasziniert, weshalb ich natürlich zugesagt habe, als die Anfrage vom Schweizer Fernsehen kam», erklärt der Innerschwyzer Musiker seine Beweggründe aufA nfrage des «Boten».

Bereichernde Erfahrung

Laut Bernhard sei es eine bereichernde und unglaubliche Erfahrung gewesen, an der Sendung mitzuwirken: «Es ist sehr spannend, mit Leuten aus anderen Musik-Genres in Kontakt zu kommen. Man merkt, dass man schnell die selbe Sprache spricht, wenn es um das Musikmachen geht.» Auf die Frage, ob es schwierig war, einen Rap-Song in eine Pop-Nummer umzuwandeln, erklärt der Lehrer, dass Steff la Cheffe die schwierigere Aufgabe zu bewältigen gehabt hätte: «Es ist einfacher, einen Rap-Song in ein poppiges Lied zu verwandeln als umgekehrt. Ich habe mir beim Komponieren eigentlich nicht sonderlich viele Gedanken gemacht und hatte relativ schnell die Akkorde und die Melodie beisammen.» Er habe sich gedacht: «Nicht viel überlegen, einfach machen.» Für die Rapperin sei die Aufgabe insofern schwieriger zu lösen gewesen, weil sie aus weniger Text mehr habe machen müssen.

Zusammenarbeit in Zukunft?

Welche Schlüsse zieht Bernhard nun nach dem Experiment? Wird er in Zukunft wieder einmal zusammen mit Hip-Hoppern arbeiten? «Das ist in der Tat sehr reizvoll. Ich habe mir schonüberlegt, Steff anzufragen, ob sie einen Part auf dem neuen Mash-Album rappen will», so Bernhard. Es sei faszinierend, was die Bernerin in den Bereichen Beatbox und Sprechgesang könne. Mit einem Schmunzeln fügt er an: «Bis jetzt lag es sonst immer an mir, die Rap-Parts bei unseren Liedern zu übernehmen.»



Weitere Infos

- SRF «Cover me»

- Mash

- Steff la Cheffe
Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

21.06.2013

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schwyzkultur.ch/KDbBLe