Franziska Schuler und Ralph Jungreitmair unterstützten die Waldstätter-Musikanten bei einigen Passagen gesanglich. Bild Guido Bürgler
Franziska Schuler und Ralph Jungreitmair unterstützten die Waldstätter-Musikanten bei einigen Passagen gesanglich. Bild Guido Bürgler

Musik

Beschwingte Egerländer Musik in Brunnen

Die Waldstätter- Musikanten begeisterten an ihrem Jahreskonzert ein grosses Publikum. Rassige Märsche und Polkas wechselten ab mit lieblichen Walzern.

Wer möchte nicht mal während zwei Stunden die Alltagssorgen vergessen, Musik geniessen und die Seele baumeln lassen? Genau dies gönnten sich gestern Vormittag zirka 270 Blasmusikfreunde im Hotel Waldstätterhof in Brunnen. Sie alle waren ans Jahreskonzert der Waldstätter-Musikanten gekommen, das traditionsgemäss Ende November stattfindet. Die Musikanten hatten sich unter der Leitung von Stephan Zimmermann seit mehreren Monaten intensiv aufs Konzert vorbereitet und erfreuten das Publikum hauptsächlich mit böhmischen Stücken.

Spezielles integriert

Zu hören waren unter anderem «Gruss an Böhmen», «Die Egerländer laden ein», «Rendezvous im Herbst» oder «Herztöne». Etwas speziell war der «Wild Cat Blues», bei dem Roger Wipfli die Klarinettensoli mit Bravour meisterte. Aber auch weitere Musikanten spielten ihren Solopart sehr gut. Für zusätzliche Abwechslung sorgte das Gesangsduo Franziska Schuler/ Ralph Jungreitmair, das die Musikanten bei einigen Stücken mit ihren klaren, wohlklingenden Stimmen unterstützte. Das Publikum zeigte sich begeistert und forderte zum Abschluss des Konzertes zwei Zugaben.

Neumitglieder gesucht

In den Reihen der Waldstätter-Musikanten musizieren derzeit «nur» gerade eine Musikantin und 17 Musikanten. Wie Präsident Josef Betschart erklärte, wären deshalb ein paar Neumitglieder sehr willkommen. Es wäre den Waldstätter- Musikanten zu gönnen, dass sie bald fündig werden, damit ihre rassige und beschwingte Musik noch lange erhalten bleibt.

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

24.11.2014

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schwyzkultur.ch/biEwQG