Simon Brandner, rechts, erfreute das Publikum mit einem anspruchsvollen Trompetensolo. Stephan Zimmermann, links, dirigierte die Waldstätter Musikanten. Bild Christoph Jud
Simon Brandner, rechts, erfreute das Publikum mit einem anspruchsvollen Trompetensolo. Stephan Zimmermann, links, dirigierte die Waldstätter Musikanten. Bild Christoph Jud

Musik

Die Egerländer Blasmusik füllte den Mythen-Saal

Im vollen Mythen- Saal im «Waldstätterhof» genossen gestern 280 Personen das Jahreskonzert der Waldstätter Musikanten.

Seit Jahren strömen die Fans von stimmungsvoller Blasmusik im Egerländer- Stil jeweils Ende November an das Jahreskonzert der Waldstätter Musikanten. Die vor 27 Jahren gegründete Brunner Musikformation erfreut sich einer sehr grossen Fangemeinde. Gestern unterhielt die weitherum bekannte und beliebte Brunner Blasmusikformation unter der Leitung von Stephan Zimmermann zwei Stunden lang mit einem abwechslungsreichen Konzertprogramm. Präsident Beat von Euwwies auf die Suche nach neuen Mitgliedern hin. So wähnen die Waldstätter Musikanten keinen Solotrompeter in ihren Reihen. Am gestrigen Konzert sprang Simon Brandner – Mitglied der Blaskapelle Schächental – ein und verzauberte die Gäste mit einem grandiosen Trompetensolo im Stück «Die Post im Walde», einer beliebten Komposition für Trompete.

Abwechslung

Von Euw wandte sich an den künftigen Blasmusiknachwuchs und probierte in der Pause, die Kinder im Saal mit Süssigkeiten zur Bühne zu locken. Leider musste der Präsident verkünden, dass das im Programm angekündigte Gesangssolo mit Franziska Schuler und Ralph Jungreitmair ausfallen werde. Schuler musste aus gesundheitlichen Gründen absagen. Für eine unterhaltsame Abwechslung sorgte der pensionierte Sisiker Fahrlehrer René Bucheli. Als Schmid verkleidet, «schleppte» er eine Amboss-Attrappe auf die Bühne und schlug taktvoll das Solo in der weltberühmten Amboss-Polka von Albert Parlow.

Bote der Urschweiz (Christoph Jud)

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

23.11.2015

Webcode

schwyzkultur.ch/JuysF9