Beim Hit «Viva la Vida» von Coldplay harmonierte die Jugendmusik mit der Musikgesellschaft bestens. Bild Ruth Auf der Maur
Beim Hit «Viva la Vida» von Coldplay harmonierte die Jugendmusik mit der Musikgesellschaft bestens. Bild Ruth Auf der Maur

Musik

Die Musik in neuem Licht genossen

Das diesjährige Unterhaltungskonzert der Musikgesellschaft Brunnen stand unter dem Motto «Licht».

Als Ansager konnte der ehemalige Jugendmusikdirigent Bernd Pfeiffer gewonnen werden, der viel Interessantes über die gespielten Stücke zu erzählen wusste. Die vereinten Nationen hätten das Jahr 2015 als «internationales Jahr des Lichts» ausgerufen, deshalb das diesjährige Thema. Es ermöglichte ein Programm mit ganz verschiedenen Stilrichtungen: Man hörte Klassik, Filmmusik, Jazziges, Flamenco, Märsche und andere interessante Blasmusikkompositionen.

Neuer Dirigent für Jugendmusik

Nach fünf Werken der Musikgesellschaft unter Dirigent Michael Schlüssel folgte die Jugendmusik Brunnen, erstmals unter dem Dirigenten Flavian Imlig. Sie meisterten rhythmisch sicher und mit Engagement ihre drei Werke auf dem Programm. Zur Zugabe spielten sie vereint mit der Musikgesellschaft das bekannte Popmusikstück «Viva la Vida» von der britischen Band Coldplay. Flavian Imlig dirigierte hier und brachte die beiden Gruppen bestens zusammen in den Takt.

«Tim und Struppi»-Musical

Nach der Pause, während der schon viel in Lottolösli oder ins feine Kuchenbuffet der Jugendmusik investiert wurde, ging es spannend weiter. Bei den Stücken aus dem Musical «Tim und Struppi – Der Sonnentempel» waren ganz verschiedene Stimmungen zu hören: Gefahr und Dramatik, aber auch sanfte und fröhliche Teile. Immer wieder spielten einzelne Instrumente oder Instrumentengruppen solistisch. Das nicht sehr bekannte Musical erfreut sich in diesem Arrangement für sinfonisches Blasorchester grosser Beliebtheit.

«Night and Day» forderte Solisten

Wiederum grosses Können bei Soli zeigten Flöte, Klarinette und Saxofon im jazzigen Stück «Night and Day» von Cole Porter. Das 1932 geschriebene Stück für das Musical «Gay Divorce» wurde im gleichen Jahr ein Nummereins- Hit und entwickelte sich in den 40er-Jahren zu einem bekannten Jazzstandard. Nach zwei Zugaben löschte das Licht, und die glücklichen Musikanten verliessen bei Kerzenlicht die Bühne, gleich wie sie am Anfang gestartet hatten.

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

30.03.2015

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schwyzkultur.ch/s9ZgGd