Seit acht Monaten bilden Daniel Beltrametti (links) und Nico Hunziker die Band Daens. Bild: Sandra Bürgler
Seit acht Monaten bilden Daniel Beltrametti (links) und Nico Hunziker die Band Daens. Bild: Sandra Bürgler

Musik

«Es ist schön, einmal aus der Schweiz rauszukommen»

Die erfolgreiche Band Daens reiste im November nach London. Nebst den drei Songs, die sie in einem Studio aufnehmen konnten, spielten sie an zwei Abenden in einem Pub.

Es ist ein erfolgreicher Start für die beiden Musiker aus Brunnen und Uri. Im Frühling gründeten Nico Hunziker und Daniel Beltrametti die Band Daens. Nun zählt die Band schon rund 25 Auftritte und den Sieg vom Kleinen Prix Walo in der Kategorie Band (der «Bote» berichtete). Zusätzlich zu den Erfolgen war die Band erst kürzlich in London in einem Aufnahmestudio. «Wir waren am 26. Oktober in Zürich Supportband der britischen Musikerin Laurel. Ihr Bassspieler kam nach dem Auftritt auf uns zu und fragte, ob wir Lust hätten, etwas auszuprobieren », erzählt Hunziker. So kam es, dass die Band zwanzig Tage später nach London reiste.


Drei Eigenkompositionen im Studio aufgenommen


Während zwei Tagen waren Nico Hunziker und Daniel Beltrametti im Aufnahmestudio und nahmen insgesamt drei Eigenkompositionen auf. «Viele Lieder, die wir in unserem Repertoire haben, hat Daniel schon vor ungefähr zwei Jahren komponiert. Zwei Songs haben wir bisher zusammen geschrieben», erzählt Hunziker. Es sei jedoch extrem schwierig, so etwas zu planen. Nebst den Aufnahmen spielte Daens zweimal in einem Pub. Viele Leute seien nach dem Aufritt auf sie zugekommen. «Es ist schön gewesen, einmal aus der Schweiz rauszukommen », freut sich Hunziker. Im Moment wartet Daens noch auf die Ergebnisse aus London. «Wir wissen noch nicht, wie die Aufnahmen klingen. Sie werden noch bearbeitet. Wenn wir mit den Aufnahmen zufrieden sind, können wir sie als Demos verwenden und an andere Studios senden», erklärt Hunziker. Eine Band zu zweit habe viele Vorteile, sind sich Hunziker und Beltrametti einig. «Wir sind nicht auf eine grosse Bühne angewiesen und benötigen wenig Material », erzählt Hunziker. Zudem mache es die Proben einfacher, ergänzt Beltrametti: «Es gibt nie jemand, der fehlt. Entweder es findet eine Probe statt oder nicht.» Ein Nachteil habe es jedoch, wenn man zu zweit unterwegs sei. «Wir sind recht reduziert», sagt Hunziker. Mit einem Drum Pad können sie dem etwas nachhelfen und zusätzlich zu ihrer Musik Klavier- oder Bassklänge abspielen. «Die Melodien haben wir zuvor schon aufgenommen», erklärt Hunziker. Für das nächste Jahr hat die Band weitere Pläne. «Es wäre schön, wenn wir 2019 etwas festes in den Händen hätten und zum Beispiel weitere Aufnahmen machen könnten», so Beltrametti. In die ferne Zukunft sieht die Band aber nur flüchtig. «Es wäre natürlich schön, wenn wir einmal von der Musik leben könnten. Wir nehmen es aber Schritt für Schritt», sagt Hunziker.


Bote der Urschweiz / Sandra Bürgler

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

13.12.2018

Webcode

schwyzkultur.ch/GaLLdd