Patrik Bernhard's Song: Ewigi Liebi" wird zur Wissenschaft. Bild SF
Patrik Bernhard's Song: Ewigi Liebi" wird zur Wissenschaft. Bild SF

Musik

«Ewigi Liäbi» erobert Wissenschaft

Die Erfolgsgeschichte von «Ewigi Liäbi» geht weiter. Das Lied des Brunners Padi Bernhard ist nun auch in der Wissenschaft präsent. Es ist Paradebeispiel und Namensgeber einer volkskundlichen Abhandlung über populäre Lieder.

Die Karriere von «Ewigi Liäbi» ist beeindruckend. Dies müssen sogar jene Leute neidlos zugeben, die den Song im Radio nicht mehr hören können. Nicht nur in seiner Originalversion, sondern auch gesungen vom Jodlerklub Wiesenberg feierte und feiert «Ewigi Liäbi» grosse Erfolge. Das Stück gab zudem auch dem beliebten Musical mit den bekanntesten Schweizer Mundarthits seinen Namen.

Paradebeispiel für populäres Singen

Doch damit nicht genug. «Ewigi Liäbi» hält nun auch Einzug in die Wissenschaft. Walter Leimgruber, Professor für Volkskunde an der Universität Basel, hat zusammen mit zwei anderen Personen eine Abhandlung veröffentlicht, in der das populäre Singen beleuchtet wird. Und wen wunderts? Das Buch trägt den Titel «Ewigi Liäbi» und nimmt auch Bezug auf das Liebeslied von Bernhard, welches die Autoren als Paradebeispiel für das populäre Singen sehen.

Was folgt als nächstes?

Geehrt und gespannt Bernhard selber war sehr erstaunt: «Ich war ganz überrascht, als ich davon hörte, und habe das Buch umgehend bestellt.» Er fühle sich sehr geehrt. «Es erfüllt mich natürlich mit Stolz», so der Musiker, «trotzdem ist es auch ein bisschen schräg. Ich bin jedes Mal wieder überrascht, wo das Lied überall anbeisst.» Bernhard führt das darauf zurück, dass «Ewigi Liäbi» als Slogan mittlerweile so populär wurde, ja schon fast Kulturgutstatus erreicht habe. «Auf alle Fälle bin ich gespannt, was im Zusammenhang mit ‹Ewigi Liäbi› als Nächstes passiert», sagt Bernhard mit einem Schmunzeln.

Infos unter:

http://ewigiliaebi.ch

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

29.10.2009

Webcode

schwyzkultur.ch/DNGgPm