Kulinarisch und musikalisch verwöhnte Zuhörer im Gasthaus Stauffacher. Bild: Sandra Büeler
Kulinarisch und musikalisch verwöhnte Zuhörer im Gasthaus Stauffacher. Bild: Sandra Büeler

Musik

Ländler und Hafächabis

Was im ersten Moment klingt wie ein Wortspiel, war im «Stauffacher» Programm. Die Musik neu und urchig, die Kulinarik: Hafächabis.

Immer wieder organisiert der Verein Kultur Brunnen Anlässe zur Förderung und Erhaltung des örtlichen Kulturschaffens. «Bereits zum dritten Mal haben wir einen Anlass mit Samuel Rohrer zusammen organisiert. Diesmal mit feinem Essen und guter Musik, das passt.» So Franziska Truttmann vom Verein Kultur Brunnen. Die Plätze sind alle bereits im Vorverkauf reserviert worden. Mit «Gyrs Wunsch» von Toni Bürgler startete der Abend, und es folgten Kompositionen von hochkarätigen Musikanten: Willi Valotti, Paul Lüönd, Franz Schmidig und vielen mehr in virtuoser Interpretation und perfekter Ausführung. Die Formation NüüUrchig um Samuel Rohrer besteht bereits seit 2013. Mit Fränggi Gehrig am Akkordeon, Pirmin Huber am Kontrabass und Fredy Reichmuth am Piano haben sich vier Musikanten gefunden, die tänzige und urchige Ländlermusik spielen. So alt die Tänze teilweise auch sind, so erfrischend klingen sie vom Giigäbank.

Verschiedenartig

Bereits seit seinem 6. Lebensjahr spielt Samuel Rohrer Schwyzerörgeli. Hinzu kamen im Laufe der Jahre das Akkordeon und das Klavier. Mit Projekten wie Filmmusik oder dem Vermischen von Ländlermusik mit brasilianischem oder spanischem Jazz macht der Gewinner des «Goldigen Örgelis 2006» ebenfalls von sich reden. Und der gelernte Konstrukteur lässt es sich nicht nehmen, an einer gemütlichen Stubete mit verschiedenen Musikanten zu spielen. Neben NüüUrchig spielt Rohrer in der Formation Samuel Rohrer Trio/Quartett. Diese Musik dann unter Einfluss der jazzigen Seite. Wer in das Schaffen des jungen Schwyzers hineinhören möchte, kann unter www.samuelrohrer.ch die CD «NüüUrchig vol1» bestellen.

Bote der Urschweiz (Sandra Büeler)

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

12.11.2016

Webcode

schwyzkultur.ch/SGSZfN