Musikformation Rämschfädra: Patrizia Pacozzi, Livia Bergamin, Sonja Füchslin und Severin Suter. Bild: Christoph Jud
Musikformation Rämschfädra: Patrizia Pacozzi, Livia Bergamin, Sonja Füchslin und Severin Suter. Bild: Christoph Jud

Musik

Leo Löwenzahn trifft das Christkind

Eine musikalisch umrahmte Weihnachtsgeschichte erzählten gestern die Rämschfädra. Die Zuhörer fühlten sich in einer stimmungsvollen Traumwelt.

Die Musikformation Rämschfädra zog gestern Vormittag Kinder und Erwachsene inder Aula Brunnen in ihren Bann. Rämschfädra, was Walliserdeutsch ist und auf Schwyzerdütsch «Sunnäwirbel» heisst, das sind die vier akademisch ausgebildeten Musikerinnen und Musiker Patrizia Pacozzi (Violine und Viola), Livia Bergamin (Querflöten), Sonja Füchslin (Klavier, Violine und Akkordeon) und Severin Suter (Cello). Sie haben sich an der Musikhochschule Luzern kennengelernt. Trotz des walliserdeutschen Namens stammt nur die Fidelrämschfädra Patrizia aus dem Wallis. Die anderen «Sunnäwirbel» haben ihre Wurzeln anderswo – Severin Suter hat seine in Schwyz. Er ist 1985 in Schwyz geboren und da auch aufgewachsen.


Seit elf Jahren


Rämschfädra – das musikalische Kraut – blüht seit 11 Jahren, spielt Volksmusikund hat bereits sechs Alben produziert. Was passiert, wenn das Christkind nach getaner Arbeit nicht mehr in den Himmel zurückkehren kann? Diese interessante Fragewird auf dem Flyer zur Adventsvorstellung von Rämschfädra gestellt. In der musikalischen Weihnachtsgeschichte erzählen Rämschfädra während 45 Minuten eine melancholische und herzerfrischende Geschichte rund um die Kraft der Freundschaft zwischen Leo Löwenzahn und dem Christkind. Mit Musik, Erzählung und Schattentheater zaubern Rämschfädra stimmungsvolle Bilder und musikalische Sterne in die Herzen des Publikums.


Bote der Urschweiz / Christoph Jud

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

11.12.2017

Webcode

schwyzkultur.ch/ZSF2eX