Beat Ribs im Element, mit Smoke und Sound gibt er den Song «King of the Underground» zum Besten. Bild Nadja Tratschin
Beat Ribs im Element, mit Smoke und Sound gibt er den Song «King of the Underground» zum Besten. Bild Nadja Tratschin

Musik

«Ping Machines» tauften ihre erste Scheibe mit links

Der Erstling von «Ping Machines» wurde auf den Namen «Left» getauft. Die zweite EP «Right» soll noch in diesem Jahr folgen.

ganz besonders auf Würstchen, Rauchen und DJ Tracks steht, ist begeistert von Stoner Rock und Fan von «Ping Machines». Gegen 100 weitere Gäste warteten schon lange vor 22.00 Uhr auf die Eröffnung des Livekonzerts und die EP Release Party von «Ping Machines» im Konzertraum des Kultturms. Bestückt mit neonpink-gelb gestreiften Ohrenstöpseln juckte es viele schon im Genick. Spätestens nach dem ersten Ton vom Starter Song «The Catcher» wippten die meisten Zuhörer voll mit Kopf und Körper im Beat mit. Rauchend, alle umarmend und selbstverständlich ohne Ohrenstöpsel unterstützte Eric Flat das ganze Live-Programm. «Ping Machines» trieb mit ihrem eigenen Beat das Publikum von Song zu Song weiter. Der schleppend schwere, groovige Gitarrensound von Gitarrist Marc Monnin und Alex Schrutt am Bass, die typischen lickartigen Soli, hervorragend platziert und gespielt von Gitarrist Jonas Marty, und die rauhe, eindrückliche, spaceartig abgehobene Stimme von Sänger Ryps Ziegler prägten die Songs der zehn Eigenkompositionen. Nur der letzte Song, die Zugabe «Godzilla», war ein Cover von Fu Manchu, passte aber auch bestens dazu.

Die Scheibe erhielt den Segen

Die offizielle EP-Taufe erfolgte nach dem Song «Lose Myself». Kurz und knapp mit etwas Bier flambiert, erhielt diese ehrliche, erdige Scheibe den Segen von Pate Cornel Betschart und ergänzend und applaudierend von allen Stoner Fans. Anschliessend trat «Ping Machines » nochmals heftig aufs Gas und startete in den letzten drei Songs ins Konzertfinale durch. «Dark Star», der letzte und neuste Song in Eigenregie war ein brachiales Feuerwerk von Rhythmen, Hühnerhautgesang und rockigem Beat.

Nichts für Liftfahrer

Wer die EP «Left» noch nicht hat, sollte diese musikalische Lücke in seiner Sammlung noch schliessen. Nur schon der beiden Hidden-Tracks wegen. Bei 9 Minuten 31 eine kleine Hommage an Betty Boobs, bei 19 Minuten 58 ein Live-Jam, der unter die Haut geht und hören lässt, wie viel Feeling und Potenzial in den «Ping-Machines»-Jungs steckt. Die Musik von «Ping Machines» ist nichts für Multitasker oder Liftfahrer. Es braucht schon beide Ohren dazu.

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

13.01.2014

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schwyzkultur.ch/i5CiDg